Dana

Aus Glossar des Buddhismus
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Dana *1[Bearbeiten]

"Geben, Gabe, Almosen-Spende". "Wer Nahrung spendet, spendet einen vierfachen Segen: er spendet Leben, Schönheit, Wohlsein und Kraft. Daher wird ihm unter Himmelswesen oder Menschen langes Leben, Schönheit, Wohlsein und Kraft zuteil."

Geben bringt einen fünffachen Segen: Beliebtheit, edlen Umgang, guten Ruf, sicheres Auftreten, himmlische Wiedergeburt [Anm.: also nicht Wiedergeburt auf der Erde, was ja nicht erstrebenswert ist]. Über weitere 7 Segnungen des Almosengebens

Auch heutzutage noch wird in sämtlichen buddhistischen Ländern Südasiens die Freigebigkeit, ganz besonders aber das Geben von Gewand, Almosenspeise usw. an die Mönche, als eine grundlegende Tugend gepriesen und als Mittel, die Habgier und Selbstsucht im Menschen zu unterdrücken . Wie bei allen anderen Handlungen, so kommt es auch beim Geben auf die Gesinnung an, denn es ist in Wirklichkeit die Willensverfassung, die als Tat (kamma) zählt, als gute oder böse.

Geben ist das erste der drei verdienstvollen Werke (punna-kiriya-vatthu). Die Freigebigkeit bildet eine der 10 Betrachtungen (anussati)

[Zusammenfassung: Im Theravada-Buddhismus die wichtigste Aufgabe der Laien, die darin besteht, den buddhistischen Mönchen materielle Güter großzügig zur Verfügung zu stellen. Thai: tambun




Zur Erleichterung: hier das Quellenverzeichnis und die Abkürzungen


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