Mahayana-Buddhismus

Aus Glossar des Buddhismus
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Mahayana *3[Bearbeiten]

Wörtlich "Großes Fahrzeug". Entwickelte sich etwa um die Zeitwende aus der Schule der Mahasanghikas.

"Großes Fahrzeug" heißt es auch, weil es durch seine Vielfältigkeit einer großen Anzahl von Menschen den Weg zur Erlösung öffnet, ja, alle Wesen erlösen will. Das Mahayana wird auch manchmal als "nördlicher Buddhismus" bezeichnet, da es vor allem in den nördlichen Ländern Asiens verbreitet ist: Tibet, Mongolei, China, Japan, Korea, Vietnam. Im Mahayana wird weniger Wert auf ein mönchisches Leben gelegt; hier können auch Laien einfach das Nirvana verwirklichen, wobei sie auf die tätige Hilfe von Buddhas und Bodhisattvas zählen dürfen. Dem Mahayana eigen ist die Auffassung des transzendenten Charakters des Buddha. Das Bodhisattva-Ideal und der Begriff der Leerheit (sunyata) wird betont. (Siehe auch Schulen des Buddhismus) >Mahayana

Der Kern der Philosophie des Mahayana ist die Leerheit (sunyata), wie sie vor allem von s. Nagarjuna und den s. Cittamatrins formuliert wurde. Das Mahayana verfügt über zahlreiche weitere, nicht im Pali-Kanon enthaltene Sutren. Die wichtigsten Sutren sind hierbei die Prajnaparamita-Schriften (prajna), davon die bekanntestedas Herz-Sutra; ferner das Diamant-Sutra und das Lankavatara-Sutra.




Zur Erleichterung: hier das Quellenverzeichnis und die Abkürzungen


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