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	<title>Glossar des Buddhismus - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-05-10T18:08:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Umfang dieses Wiki */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wat-Burapapiram.jpg|mini | Wat Burapapiram Roi Et&amp;lt;br&amp;gt; Foto: Kurt Singer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist hier gerade auf eine der größten Sammlungen von Stichwörtern zum Buddhismus ([https://de.wikipedia.org/wiki/Glossar Glossar]) im deutschsprachigen Raum gestoßen. Dieses Glossar wird von mir bisher alleine bearbeitet. Meine Grundlagen sind im [[Quellenverzeichnis]] hinterlegt. Es ist jedermann eingeladen, an diesem Glossar mitzuarbeiten, vorerst nach Anmeldung und Freischaltung durch mich. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Viel Spaß auf den Seiten des  &amp;quot;Glossars zum Buddhismus&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umfang dieses Wiki==&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;10. Mai 2026&#039;&#039;&#039; umfasst dieses Wiki 2.893 Seiten = fast gleichbedeutend mit Begriffen und Erläuterungen. Ich habe nunmehr alle größeren und umfangreichen Quellen eingearbeitet, aber es gibt sicher immer noch einige Begriffe, die noch nicht erfasst sind. Ich behaupte trotzdem, dass dieses Wiki fertig gestellt ist, aber noch ergänzt werden kann. Ich bemühe mich darum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seiten mit den Anfangsbuchstaben aufrufen==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Suche im Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einzelne Begriffe zu finden, gib im Suchfeld &amp;quot;Glossar des Buddhismus durchsuchen&amp;quot; den ersten Buchstaben, evtl. auch mehr, ein. Mit Eingabe eines Begriffes werden alle Seiten angezeigt, in denen der gesuchte Begriff vorkommt. Taucht er nicht auf, so kann es an Groß- und Kleinschreibung liegen. Durch die unterschiedlichen Schreibweisen in allen möglichen Quellen kann es auch zum Ziel führen, die Begriffe alfabetisch aufzurufen und die Seitennamen abzugleichen. So können Begriffe in den Überschriften und im Text gefunden werden. Letztendlich kann auch eine Suche in Wikipedia zum Ziel führen, denn ich bilde mir nicht ein, wirklich alle buddhistischen Begriffe gefunden zu haben oder finden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort zu diesem Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wiki habe ich erstellt, um ein umfangreiches Erklärungswerk anzubieten. Mit der Erstellung eines Glossars habe ich bereits vor Jahren begonnen, die Umsetzung in ein Wiki erst im April 2020. Die Hauptgrundlage dazu bildet das &amp;quot;Buddhistisches Wörterbuch&amp;quot; von [[Nyanatiloka]] mit freundlicher Genehmigung des Verlages [http://www.buddhareden.de/index.php?id=38 Beyerlein &amp;amp; Steinschulte]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verzichte bewußt auf Aussprachemerkmale wie &amp;quot;Ã&amp;quot; oder &amp;quot;ũ&amp;quot;. Um die Bedeutung zu erfassen reicht m.E. das einfache Lesen. Außerdem kann der des Pali und Sanskrit nicht Mächtigen die Suche benutzen, ohne diese Aussprachemerkmale zu kennen. Nur in den Fällen, in denen eine Unterscheidung notwendig ist, schreibe ich auch diese Sonderzeichen, z.B. bei [[Bhava]], dann aber auch mit der einfachen Schreibweise. Auch bei übernommenen Texten wird die Originalformatierung beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gliederung der Seite ist wie folgt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Zeile = Seitenname&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Zeile = Der zu erklärende Begriff + die Quelle, s. im Quellenverzeichnis&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab Zeile 3 = Erklärung mit Verlinkungen. Verlinkung in rot = Seite muss noch erstellt werden, Verlinkung in blau = bereits bestehende Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An irgend einer Stelle der Bearbeitung bin ich dazu übergegangen, Links in Klammern (z.B. ([[Dhamma]]) so darzustellen: &amp;gt; [[Dhamma]]. Ich werde es im Laufe der Zeit an allen Stellen zu ändern versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe an einigen Stellen eigene Anmerkungen hinzugefügt, diese beginnen mit [Anm.:] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführungen zu einigen Schlagworten sind sehr ausführlich und dadurch schwer zu lesen. Aber dies sind dann meist grundlegende Ausführungen zur der Lehre des Buddha, wie z.B. das Schlagwort [[Paticcasamuppada]] und zum Verständnis der Lehre unbedingt erforderlich. Der Verfasser der grundlegenden Begriffe, der Ew. Nyanatiloka weist an vielen Stellen seiner Werke darauf hin, dass er sich im Widerspruch zu dem ein oder anderen Verfasser anderer Werke befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, alle Begriffe zu finden. Je nach Quelle werden für die gleichen Begriffe verschiedene Schreibweisen angewendet, die hier ebenfalls aufgeführt werden. Beispiel: [[Dhammachakra]] und [[Dhamma-cakka]]. Bei manchen Begriffen erschien es mir angebracht, mehrere Quellen mit den Ausführungen anzugeben. Es ist auch nicht möglich, alle Schreibweisen ein und desselben Wortes aufzuführen. Beispiel: es gibt Vinayapitaka oder Vinaya-Pitaka oder Vinaya Pitaka. Hier muss notfalls auf der Seite &amp;quot;Alle Seiten&amp;quot; oder nach dem Alphabet gesucht werden. Da Sanskrit eine heute noch in Indien als Literatur- und Gelehrtensprache verwendete Sprache ist, versuche ich mich, diese Schreibweise einzuhalten und die Palibegriffe auf der Seite aufzuführen. Die Gross- und Kleinschreibung ist in der Literatur unterschiedlich, deswegen auch in diesem Wiki.&lt;br /&gt;
Und da ich den Buddhismus in Thailand kennen gelernt habe, sind viele Bezüge auch zum thailändischen Buddhismus vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es gibt, besonders bezeichnet im Buddhistischen Wörterbuch, Lehrbegriffe, die nicht in den ältesten Teilen des Suttenkanons zu finden sind. Diese sind besonders gekennzeichnet durch eine farbliche Unterlegung wie hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erweiterung==&lt;br /&gt;
Ich habe im September 2024 begonnen, auch Begriffe aufzunehmen, welche nicht dem Theravada-Buddhismus entstammen. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass alle Zweige des Buddhismus ihre Daseinsberechtigung haben und erweitere deshalb dieses Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergänzungen zu diesem Wiki==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ich habe zum Buddhismus eine recht ansehnliche Sammlung von Büchern. Diese dienen mir als Grundlage für das Studium des Buddhismus und als Nachschlagewerke für meine Ausführungen hier. [http://www.buddhismuswiki.de/PDF/Literatur-2025-05.pdf Literaturverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einen flüchtigen Überblick bieten die [[FAQ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Meinungen]] berühmter Persönlichkeiten zum Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiki}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Zufluchtnahme&amp;diff=9736</id>
		<title>Zufluchtnahme</title>
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		<updated>2026-05-10T18:07:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „=Zufluchtnahme=  Ausrichtung des Lebens auf Buddha, Dhamma und Sangha (wörtlich: Um-Zuflucht-Gehen)   {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Zufluchtnahme=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausrichtung des Lebens auf Buddha, Dhamma und Sangha (wörtlich: Um-Zuflucht-Gehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Mae_Ok&amp;diff=9735</id>
		<title>Mae Ok</title>
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		<updated>2026-05-10T17:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Mae Ok==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Mä Ok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thai: Laienanhängerin, die viel Zeit im Wat verbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Swastika&amp;diff=9734</id>
		<title>Swastika</title>
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		<updated>2026-04-24T13:29:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Darstellung in der Myythologie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Swastika *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Swastika (auch Svastika, Suastika; von Sanskrit m. svastika ‚Glücksbringer‘) ist ein Kreuz mit vier etwa gleich langen, einheitlich abgewinkelten Armen. Sie können nach rechts oder links zeigen, recht-, spitz-, flachwinkelig oder rundgebogen und mit Kreisen, Linien, Spiralen, Punkten oder sonstigen Ornamenten verbunden sein. Solche Zeichen, das älteste von etwa 10.000 v. Chr., wurden in Asien und Europa, seltener auch in Afrika und Amerika gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen hat keine einheitliche Funktion und Bedeutung. Im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus wird die Swastika bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet. Im Deutschen wird ein heraldisches Zeichen, das der Swastika ähnelt, seit dem 18. Jahrhundert „Hakenkreuz“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entdeckten Ethnologen die Swastika in verschiedenen Kulturen des Altertums. Einige verklärten sie zum Zeichen einer angeblichen indogermanischen Rasse der „Arier“. Die deutsche völkische Bewegung deutete das Hakenkreuz antisemitisch und rassistisch. Im Anschluss daran machten die Nationalsozialisten ein nach rechts gewinkeltes und 45 Grad geneigtes Hakenkreuz 1920 zum Kennzeichen der NSDAP und 1935 zum zentralen Bestandteil der Flagge des Deutschen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Hakenkreuz Ideologie, Gewaltherrschaft und Verbrechen des Nationalsozialismus repräsentiert, ist die politische Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole seit 1945 in Deutschland, Österreich und weiteren Staaten verboten. In Deutschland dürfen Hakenkreuze nach § 86 Absatz 3 StGB nur zur „staatsbürgerlichen Aufklärung“ und zu ähnlichen Zwecken gezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darstellung in der Mythologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Sanskrit &amp;quot;sv-asti&amp;quot;: Glück, Erfolg, günstiges Schicksal. Im Westen wird es u. a. als &amp;quot;Crux gammata&amp;quot; bezeichnet, weil es wie aus 4 griechischen großen Gamma (r) zusammengesetzt erscheint. Semiologen (Semiologie = Wissenschaft von den Zeichen) halten es für das wahrscheinlich älteste (frühester Beleg 4000/3000 v.Z.) und meistverbreitete Zeichen weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien werden zwei Formen unterschieden: Balken nach rechts; das männliche Prinzip darstellend. Weisen die Haken indessen nach links, so heisst es Sauvastika und bedeutet das weibliche Prinzip. In der einen oder anderen Form zeigt es der Buddha als glückbringendes Zeichen auf den Fußsohlen und auf den Handflächen. Beim indischen Gott Vishnu erscheint es als Shrivatsa (Glückszeichen) auf der Brust. Von dort gelangte es ebenfalls auf die Brust des Buddha, wo es u.a. das &amp;quot;Siegel des Herzens des Buddha&amp;quot; darstellt. Vishnu erscheint - ähnlich wie Herkules/Herakles, der gewisse Aufgaben zu erledigen hat - in 10 Avatara (&amp;quot;Herabkunft&amp;quot;), um in Ordnung zu bringen, was in Unordnung ist. Ein Avatara des Vishnu ist Buddha (nach hinduistischer Vorstellung, nicht unbedingt nach buddhistischem Selbstverständnis. Im Buddhismus bezeichnet man bisweilen mit Avatara die Erscheinung eines Buddha in der Welt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Religion der Jaina - der Stifter jener Religion, Jina (&amp;quot;Sieger&amp;quot;) oder Mahavira (&amp;quot;Großer Held&amp;quot;) war ein Zeitgenossen des Buddha - zählt das Svastika zu den &amp;quot;Drei Symbolen&amp;quot; (eines steht für Erlösung; eines sind die 3 Juwelen: rechter Glaube, rechtes Wissen, rechter Wandel; eines ist das Hakenkreuz als Bild der vier Daseinsstufen: oben Menschen- und Götterwelt, unten Höllen- und Tierwelt). Die tibetische Swastika heisst Yun-drun oder Ryungdrung. Im tibetischen Buddhismus weisen die Haken nach rechts. Im Bon (authochtone tibetische, vorbuddhistische Religion) enden sie nach links. Eine Erklärung für das yun-drun besagt, es solle die Sonne als Schöpfer der 4 Weltgegenden repräsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verbindet mit ihm eine immense Vielfalt an &amp;quot;Bedeutungen&amp;quot;; u.a. als glückbringendes Zeichen; Wasser, Wirbelsturm, Luft, Sonnenrad, Feuerquirl (Erzeugung von Feuer mittels Reibung), Segelboot, sich kreuzende Blitze, Vulva, sexuelle Vereinigung, Embryo, Fruchtbarkeit und Leben, fliegender Storch/Kranich, Mondsichel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chinesischen ist es eine Variante für die Zahl 10.000 (= unendlich, weil alles Glück in dieser Zahl enthalten ist), für die 4 Himmelsrichtungen (d.h. die Welt). Auf Stadtplänen und Landkarten in Fernost wird oft durch ein kleines Hakenkreuz auf buddhistische Einrichtungen hingewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Verfasser dieser Zeilen gesehen: &lt;br /&gt;
* in Ostia Antica, dem antiken Hafen von Rom, ein isoliert dargestelltes Hakenkreuz in einem Mosaik; &lt;br /&gt;
* auf neolithischen chinesischen Graburnen im Museum in Hongkong; &lt;br /&gt;
* im Wappen in der Mitra des Thomas ä Becket; &lt;br /&gt;
* in der römischen Villa Lullingstone (4.Jh.n.Chr.) in der Grafschaft Kent, südöstlich von London, als Hakenkreuzmosaike, isoliert wie auch als Band; &lt;br /&gt;
* im archäologischen Rijksmuseum van Oudheden, Leiden (Holland), unter römischen Fibeln (Kleiderschließen) ein Hakenkreuz (Crux gammata) aus dem 1.-4.Jh.n.Chr.; &lt;br /&gt;
* in der Induskultur (Mohenjo Daro, 2500-1700 v. Chr.); &lt;br /&gt;
* in einer Schüssel, Samara, 6.Jh.v. Chr., auf der Museumsinsel, Berlin; &lt;br /&gt;
* der japanische Künstler Hokusai (1760-1849) verwendete es in einem seiner Namen, ebenso wie der koreanische Dichter, Mönch, buddhistische Reformer Han Yeng-un (Manhae), 1879-1944. &lt;br /&gt;
* In der semitischen Welt werden das &amp;quot;Kainszeichen&amp;quot; (1.Mos. 4,15), das Zeichen Hiobs (Hi. 31,35) und das der Lebensrettung bei Hesekiel (9,4) als Hakenkreuze gedeutet. &lt;br /&gt;
* Das Svastika wird noch heute in einigen Abteilungen der finnischen Luftwaffe verwendet. &lt;br /&gt;
* Eine isländische Reederei führt es in ihrer Flagge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Swastika&amp;diff=9733</id>
		<title>Swastika</title>
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		<updated>2026-04-24T13:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Darstellung in der Myythologie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Swastika *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Swastika (auch Svastika, Suastika; von Sanskrit m. svastika ‚Glücksbringer‘) ist ein Kreuz mit vier etwa gleich langen, einheitlich abgewinkelten Armen. Sie können nach rechts oder links zeigen, recht-, spitz-, flachwinkelig oder rundgebogen und mit Kreisen, Linien, Spiralen, Punkten oder sonstigen Ornamenten verbunden sein. Solche Zeichen, das älteste von etwa 10.000 v. Chr., wurden in Asien und Europa, seltener auch in Afrika und Amerika gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen hat keine einheitliche Funktion und Bedeutung. Im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus wird die Swastika bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet. Im Deutschen wird ein heraldisches Zeichen, das der Swastika ähnelt, seit dem 18. Jahrhundert „Hakenkreuz“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entdeckten Ethnologen die Swastika in verschiedenen Kulturen des Altertums. Einige verklärten sie zum Zeichen einer angeblichen indogermanischen Rasse der „Arier“. Die deutsche völkische Bewegung deutete das Hakenkreuz antisemitisch und rassistisch. Im Anschluss daran machten die Nationalsozialisten ein nach rechts gewinkeltes und 45 Grad geneigtes Hakenkreuz 1920 zum Kennzeichen der NSDAP und 1935 zum zentralen Bestandteil der Flagge des Deutschen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Hakenkreuz Ideologie, Gewaltherrschaft und Verbrechen des Nationalsozialismus repräsentiert, ist die politische Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole seit 1945 in Deutschland, Österreich und weiteren Staaten verboten. In Deutschland dürfen Hakenkreuze nach § 86 Absatz 3 StGB nur zur „staatsbürgerlichen Aufklärung“ und zu ähnlichen Zwecken gezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darstellung in der Myythologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Sanskrit &amp;quot;sv-asti&amp;quot;: Glück, Erfolg, günstiges Schicksal. Im Westen wird es u. a. als &amp;quot;Crux gammata&amp;quot; bezeichnet, weil es wie aus 4 griechischen großen Gamma (r) zusammengesetzt erscheint. Semiologen (Semiologie = Wissenschaft von den Zeichen) halten es für das wahrscheinlich älteste (frühester Beleg 4000/3000 v.Z.) und meistverbreitete Zeichen weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien werden zwei Formen unterschieden: Balken nach rechts; das männliche Prinzip darstellend. Weisen die Haken indessen nach links, so heisst es Sauvastika und bedeutet das weibliche Prinzip. In der einen oder anderen Form zeigt es der Buddha als glückbringendes Zeichen auf den Fußsohlen und auf den Handflächen. Beim indischen Gott Vishnu erscheint es als Shrivatsa (Glückszeichen) auf der Brust. Von dort gelangte es ebenfalls auf die Brust des Buddha, wo es u.a. das &amp;quot;Siegel des Herzens des Buddha&amp;quot; darstellt. Vishnu erscheint - ähnlich wie Herkules/Herakles, der gewisse Aufgaben zu erledigen hat - in 10 Avatara (&amp;quot;Herabkunft&amp;quot;), um in Ordnung zu bringen, was in Unordnung ist. Ein Avatara des Vishnu ist Buddha (nach hinduistischer Vorstellung, nicht unbedingt nach buddhistischem Selbstverständnis. Im Buddhismus bezeichnet man bisweilen mit Avatara die Erscheinung eines Buddha in der Welt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Religion der Jaina - der Stifter jener Religion, Jina (&amp;quot;Sieger&amp;quot;) oder Mahavira (&amp;quot;Großer Held&amp;quot;) war ein Zeitgenossen des Buddha - zählt das Svastika zu den &amp;quot;Drei Symbolen&amp;quot; (eines steht für Erlösung; eines sind die 3 Juwelen: rechter Glaube, rechtes Wissen, rechter Wandel; eines ist das Hakenkreuz als Bild der vier Daseinsstufen: oben Menschen- und Götterwelt, unten Höllen- und Tierwelt). Die tibetische Swastika heisst Yun-drun oder Ryungdrung. Im tibetischen Buddhismus weisen die Haken nach rechts. Im Bon (authochtone tibetische, vorbuddhistische Religion) enden sie nach links. Eine Erklärung für das yun-drun besagt, es solle die Sonne als Schöpfer der 4 Weltgegenden repräsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verbindet mit ihm eine immense Vielfalt an &amp;quot;Bedeutungen&amp;quot;; u.a. als glückbringendes Zeichen; Wasser, Wirbelsturm, Luft, Sonnenrad, Feuerquirl (Erzeugung von Feuer mittels Reibung), Segelboot, sich kreuzende Blitze, Vulva, sexuelle Vereinigung, Embryo, Fruchtbarkeit und Leben, fliegender Storch/Kranich, Mondsichel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chinesischen ist es eine Variante für die Zahl 10.000 (= unendlich, weil alles Glück in dieser Zahl enthalten ist), für die 4 Himmelsrichtungen (d.h. die Welt). Auf Stadtplänen und Landkarten in Fernost wird oft durch ein kleines Hakenkreuz auf buddhistische Einrichtungen hingewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Verfasser dieser Zeilen gesehen: &lt;br /&gt;
* in Ostia Antica, dem antiken Hafen von Rom, ein isoliert dargestelltes Hakenkreuz in einem Mosaik; &lt;br /&gt;
* auf neolithischen chinesischen Graburnen im Museum in Hongkong; &lt;br /&gt;
* im Wappen in der Mitra des Thomas ä Becket; &lt;br /&gt;
* in der römischen Villa Lullingstone (4.Jh.n.Chr.) in der Grafschaft Kent, südöstlich von London, als Hakenkreuzmosaike, isoliert wie auch als Band; &lt;br /&gt;
* im archäologischen Rijksmuseum van Oudheden, Leiden (Holland), unter römischen Fibeln (Kleiderschließen) ein Hakenkreuz (Crux gammata) aus dem 1.-4.Jh.n.Chr.; &lt;br /&gt;
* in der Induskultur (Mohenjo Daro, 2500-1700 v. Chr.); &lt;br /&gt;
* in einer Schüssel, Samara, 6.Jh.v. Chr., auf der Museumsinsel, Berlin; &lt;br /&gt;
* der japanische Künstler Hokusai (1760-1849) verwendete es in einem seiner Namen, ebenso wie der koreanische Dichter, Mönch, buddhistische Reformer Han Yeng-un (Manhae), 1879-1944. &lt;br /&gt;
* In der semitischen Welt werden das &amp;quot;Kainszeichen&amp;quot; (1.Mos. 4,15), das Zeichen Hiobs (Hi. 31,35) und das der Lebensrettung bei Hesekiel (9,4) als Hakenkreuze gedeutet. &lt;br /&gt;
* Das Svastika wird noch heute in einigen Abteilungen der finnischen Luftwaffe verwendet. &lt;br /&gt;
* Eine isländische Reederei führt es in ihrer Flagge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Swastika&amp;diff=9732</id>
		<title>Swastika</title>
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		<updated>2026-04-24T13:28:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Darstellung in der Myythologie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Swastika *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Swastika (auch Svastika, Suastika; von Sanskrit m. svastika ‚Glücksbringer‘) ist ein Kreuz mit vier etwa gleich langen, einheitlich abgewinkelten Armen. Sie können nach rechts oder links zeigen, recht-, spitz-, flachwinkelig oder rundgebogen und mit Kreisen, Linien, Spiralen, Punkten oder sonstigen Ornamenten verbunden sein. Solche Zeichen, das älteste von etwa 10.000 v. Chr., wurden in Asien und Europa, seltener auch in Afrika und Amerika gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen hat keine einheitliche Funktion und Bedeutung. Im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus wird die Swastika bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet. Im Deutschen wird ein heraldisches Zeichen, das der Swastika ähnelt, seit dem 18. Jahrhundert „Hakenkreuz“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entdeckten Ethnologen die Swastika in verschiedenen Kulturen des Altertums. Einige verklärten sie zum Zeichen einer angeblichen indogermanischen Rasse der „Arier“. Die deutsche völkische Bewegung deutete das Hakenkreuz antisemitisch und rassistisch. Im Anschluss daran machten die Nationalsozialisten ein nach rechts gewinkeltes und 45 Grad geneigtes Hakenkreuz 1920 zum Kennzeichen der NSDAP und 1935 zum zentralen Bestandteil der Flagge des Deutschen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Hakenkreuz Ideologie, Gewaltherrschaft und Verbrechen des Nationalsozialismus repräsentiert, ist die politische Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole seit 1945 in Deutschland, Österreich und weiteren Staaten verboten. In Deutschland dürfen Hakenkreuze nach § 86 Absatz 3 StGB nur zur „staatsbürgerlichen Aufklärung“ und zu ähnlichen Zwecken gezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darstellung in der Myythologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Sanskrit &amp;quot;sv-asti&amp;quot;: Glück, Erfolg, günstiges Schicksal. Im Westen wird es u. a. als &amp;quot;Crux gammata&amp;quot; bezeichnet, weil es wie aus 4 griechischen großen Gamma (r) zusammengesetzt erscheint. Semiologen (Semiologie = Wissenschaft von den Zeichen) halten es für das wahrscheinlich älteste (frühester Beleg 4000/3000 v.Z.) und meistverbreitete Zeichen weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien werden zwei Formen unterschieden: Balken nach rechts; das männliche Prinzip darstellend. Weisen die Haken indessen nach links, so heisst es Sauvastika und bedeutet das weibliche Prinzip. In der einen oder anderen Form zeigt es der Buddha als glückbringendes Zeichen auf den Fußsohlen und auf den Handflächen. Beim indischen Gott Vishnu erscheint es als Shrivatsa (Glückszeichen) auf der Brust. Von dort gelangte es ebenfalls auf die Brust des Buddha, wo es u.a. das &amp;quot;Siegel des Herzens des Buddha&amp;quot; darstellt. Vishnu erscheint - ähnlich wie Herkules/Herakles, der gewisse Aufgaben zu erledigen hat - in 10 Avatara (&amp;quot;Herabkunft&amp;quot;), um in Ordnung zu bringen, was in Unordnung ist. Ein Avatara des Vishnu ist Buddha (nach hinduistischer Vorstellung, nicht unbedingt nach buddhistischem Selbstverständnis. Im Buddhismus bezeichnet man bisweilen mit Avatara die Erscheinung eines Buddha in der Welt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Religion der Jaina - der Stifter jener Religion, Jina (&amp;quot;Sieger&amp;quot;) oder Mahavira (&amp;quot;Großer Held&amp;quot;) war ein Zeitgenossen des Buddha - zählt das Svastika zu den &amp;quot;Drei Symbolen&amp;quot; (eines steht für Erlösung; eines sind die 3 Juwelen: rechter Glaube, rechtes Wissen, rechter Wandel; eines ist das Hakenkreuz als Bild der vier Daseinsstufen: oben Menschen- und Götterwelt, unten Höllen- und Tierwelt). Die tibetische Swastika heisst Yun-drun oder Ryungdrung. Im tibetischen Buddhismus weisen die Haken nach rechts. Im Bon (authochtone tibetische, vorbuddhistische Religion) enden sie nach links. Eine Erklärung für das yun-drun besagt, es solle die Sonne als Schöpfer der 4 Weltgegenden repräsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verbindet mit ihm eine immense Vielfalt an &amp;quot;Bedeutungen&amp;quot;; u.a. als glückbringendes Zeichen; Wasser, Wirbelsturm, Luft, Sonnenrad, Feuerquirl (Erzeugung von Feuer mittels Reibung), Segelboot, sich kreuzende Blitze, Vulva, sexuelle Vereinigung, Embryo, Fruchtbarkeit und Leben, fliegender Storch/Kranich, Mondsichel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chinesischen ist es eine Variante für die Zahl 10.000 (= unendlich, weil alles Glück in dieser Zahl enthalten ist), für die 4 Himmelsrichtungen (d.h. die Welt). Auf Stadtplänen und Landkarten in Fernost wird oft durch ein kleines Hakenkreuz auf buddhistische Einrichtungen hingewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Verfasser dieser Zeilen gesehen: &lt;br /&gt;
* in Ostia Antica, dem antiken Hafen von Rom, ein isoliert dargestelltes Hakenkreuz in einem Mosaik; &lt;br /&gt;
* auf neolithischen chinesischen Graburnen im Museum in Hongkong; &lt;br /&gt;
* im Wappen in der Mitra des Thomas ä Becket; &lt;br /&gt;
* in der römischen Villa Lullingstone (4.Jh.n.Chr.) in der Grafschaft Kent, südöstlich von London, als Hakenkreuzmosaike, isoliert wie auch als Band; &lt;br /&gt;
* im archäologischen Rijksmuseum van Oudheden, Leiden (Holland), unter römischen Fibeln &lt;br /&gt;
(Kleiderschließen) ein Hakenkreuz (Crux gammata) aus dem 1.-4.Jh.n.Chr.; &lt;br /&gt;
* in der Induskultur (Mohenjo Daro, 2500-1700 v. Chr.); &lt;br /&gt;
* in einer Schüssel, Samara, 6.Jh.v. Chr., auf der Museumsinsel, Berlin; &lt;br /&gt;
* der japanische Künstler Hokusai (1760-1849) verwendete es in einem seiner Namen, ebenso wie der koreanische Dichter, Mönch, buddhistische Reformer Han Yeng-un (Manhae), 1879-1944. &lt;br /&gt;
* In der semitischen Welt werden das &amp;quot;Kainszeichen&amp;quot; (1.Mos. 4,15), das Zeichen Hiobs (Hi. 31,35) und das der Lebensrettung bei Hesekiel (9,4) als Hakenkreuze gedeutet. &lt;br /&gt;
* Das Svastika wird noch heute in einigen Abteilungen der finnischen Luftwaffe verwendet. &lt;br /&gt;
* Eine isländische Reederei führt es in ihrer Flagge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Swastika&amp;diff=9731</id>
		<title>Swastika</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Darstellung in der Myythologie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Swastika *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Swastika (auch Svastika, Suastika; von Sanskrit m. svastika ‚Glücksbringer‘) ist ein Kreuz mit vier etwa gleich langen, einheitlich abgewinkelten Armen. Sie können nach rechts oder links zeigen, recht-, spitz-, flachwinkelig oder rundgebogen und mit Kreisen, Linien, Spiralen, Punkten oder sonstigen Ornamenten verbunden sein. Solche Zeichen, das älteste von etwa 10.000 v. Chr., wurden in Asien und Europa, seltener auch in Afrika und Amerika gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen hat keine einheitliche Funktion und Bedeutung. Im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus wird die Swastika bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet. Im Deutschen wird ein heraldisches Zeichen, das der Swastika ähnelt, seit dem 18. Jahrhundert „Hakenkreuz“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entdeckten Ethnologen die Swastika in verschiedenen Kulturen des Altertums. Einige verklärten sie zum Zeichen einer angeblichen indogermanischen Rasse der „Arier“. Die deutsche völkische Bewegung deutete das Hakenkreuz antisemitisch und rassistisch. Im Anschluss daran machten die Nationalsozialisten ein nach rechts gewinkeltes und 45 Grad geneigtes Hakenkreuz 1920 zum Kennzeichen der NSDAP und 1935 zum zentralen Bestandteil der Flagge des Deutschen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Hakenkreuz Ideologie, Gewaltherrschaft und Verbrechen des Nationalsozialismus repräsentiert, ist die politische Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole seit 1945 in Deutschland, Österreich und weiteren Staaten verboten. In Deutschland dürfen Hakenkreuze nach § 86 Absatz 3 StGB nur zur „staatsbürgerlichen Aufklärung“ und zu ähnlichen Zwecken gezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darstellung in der Myythologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Sanskrit &amp;quot;sv-asti&amp;quot;: Glück, Erfolg, günstiges Schicksal. Im Westen wird es u. a. als &amp;quot;Crux gammata&amp;quot; bezeichnet, weil es wie aus 4 griechischen großen Gamma (r) zusammengesetzt erscheint. Semiologen (Semiologie = Wissenschaft von den Zeichen) halten es für das wahrscheinlich älteste (frühester Beleg 4000/3000 v.Z.) und meistverbreitete Zeichen weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien werden zwei Formen unterschieden: Balken nach rechts; das männliche Prinzip darstellend. Weisen die Haken indessen nach links, so heisst es Sauvastika und bedeutet das weibliche Prinzip. In der einen oder anderen Form zeigt es der Buddha als glückbringendes Zeichen auf den Fußsohlen und auf den Handflächen. Beim indischen Gott Vishnu erscheint es als Shrivatsa (Glückszeichen) auf der Brust. Von dort gelangte es ebenfalls auf die Brust des Buddha, wo es u.a. das &amp;quot;Siegel des Herzens des Buddha&amp;quot; darstellt. Vishnu erscheint - ähnlich wie Herkules/Herakles, der gewisse Aufgaben zu erledigen hat - in 10 Avatara (&amp;quot;Herabkunft&amp;quot;), um in Ordnung zu bringen, was in Unordnung ist. Ein Avatara des Vishnu ist Buddha (nach hinduistischer Vorstellung, nicht unbedingt nach buddhistischem Selbstverständnis. Im Buddhismus bezeichnet man bisweilen mit Avatara die Erscheinung eines Buddha in der Welt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Religion der Jaina - der Stifter jener Religion, Jina (&amp;quot;Sieger&amp;quot;) oder Mahavira (&amp;quot;Großer Held&amp;quot;) war ein Zeitgenossen des Buddha - zählt das Svastika zu den &amp;quot;Drei Symbolen&amp;quot; (eines steht für Erlösung; eines sind die 3 Juwelen: rechter Glaube, rechtes Wissen, rechter Wandel; eines ist das Hakenkreuz als Bild der vier Daseinsstufen: oben Menschen- und Götterwelt, unten Höllen- und Tierwelt). Die tibetische Swastika heisst Yun-drun oder Ryungdrung. Im tibetischen Buddhismus weisen die Haken nach rechts. Im Bon (authochtone tibetische, vorbuddhistische Religion) enden sie nach links. Eine Erklärung für das yun-drun besagt, es solle die Sonne als Schöpfer der 4 Weltgegenden repräsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verbindet mit ihm eine immense Vielfalt an &amp;quot;Bedeutungen&amp;quot;; u.a. als glückbringendes Zeichen; Wasser, Wirbelsturm, Luft, Sonnenrad, Feuerquirl (Erzeugung von Feuer mittels Reibung), Segelboot, sich kreuzende Blitze, Vulva, sexuelle Vereinigung, Embryo, Fruchtbarkeit und Leben, fliegender Storch/Kranich, Mondsichel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chinesischen ist es eine Variante für die Zahl 10.000 (= unendlich, weil alles Glück in dieser Zahl enthalten ist), für die 4 Himmelsrichtungen (d.h. die Welt). Auf Stadtplänen und Landkarten in Fernost wird oft durch ein kleines Hakenkreuz auf buddhistische Einrichtungen hingewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Verfasser dieser Zeilen gesehen: &lt;br /&gt;
* •	in Ostia Antica, dem antiken Hafen von Rom, ein isoliert dargestelltes Hakenkreuz in einem Mosaik; &lt;br /&gt;
* •	auf neolithischen chinesischen Graburnen im Museum in Hongkong; &lt;br /&gt;
* •	im Wappen in der Mitra des Thomas ä Becket; &lt;br /&gt;
* •	in der römischen Villa Lullingstone (4.Jh.n.Chr.) in der Grafschaft Kent, südöstlich von London, als Hakenkreuzmosaike, isoliert wie auch als Band; &lt;br /&gt;
* •	im archäologischen Rijksmuseum van Oudheden, Leiden (Holland), unter römischen Fibeln &lt;br /&gt;
* (Kleiderschließen) ein Hakenkreuz (Crux gammata) aus dem 1.-4.Jh.n.Chr.; &lt;br /&gt;
* •	in der Induskultur (Mohenjo Daro, 2500-1700 v. Chr.); &lt;br /&gt;
* •	in einer Schüssel, Samara, 6.Jh.v. Chr., auf der Museumsinsel, Berlin; &lt;br /&gt;
* •	der japanische Künstler Hokusai (1760-1849) verwendete es in einem seiner Namen, ebenso wie der koreanische Dichter, Mönch, buddhistische Reformer Han Yeng-un (Manhae), 1879-1944. &lt;br /&gt;
* •	In der semitischen Welt werden das &amp;quot;Kainszeichen&amp;quot; (1.Mos. 4,15), das Zeichen Hiobs (Hi. 31,35) und das der Lebensrettung bei Hesekiel (9,4) als Hakenkreuze gedeutet. &lt;br /&gt;
* •	Das Svastika wird noch heute in einigen Abteilungen der finnischen Luftwaffe verwendet. &lt;br /&gt;
* •	Eine isländische Reederei führt es in ihrer Flagge. &lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<title>Swastika</title>
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		<updated>2026-04-24T13:25:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Darstellung in der Myythologie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Swastika *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Swastika (auch Svastika, Suastika; von Sanskrit m. svastika ‚Glücksbringer‘) ist ein Kreuz mit vier etwa gleich langen, einheitlich abgewinkelten Armen. Sie können nach rechts oder links zeigen, recht-, spitz-, flachwinkelig oder rundgebogen und mit Kreisen, Linien, Spiralen, Punkten oder sonstigen Ornamenten verbunden sein. Solche Zeichen, das älteste von etwa 10.000 v. Chr., wurden in Asien und Europa, seltener auch in Afrika und Amerika gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen hat keine einheitliche Funktion und Bedeutung. Im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus wird die Swastika bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet. Im Deutschen wird ein heraldisches Zeichen, das der Swastika ähnelt, seit dem 18. Jahrhundert „Hakenkreuz“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entdeckten Ethnologen die Swastika in verschiedenen Kulturen des Altertums. Einige verklärten sie zum Zeichen einer angeblichen indogermanischen Rasse der „Arier“. Die deutsche völkische Bewegung deutete das Hakenkreuz antisemitisch und rassistisch. Im Anschluss daran machten die Nationalsozialisten ein nach rechts gewinkeltes und 45 Grad geneigtes Hakenkreuz 1920 zum Kennzeichen der NSDAP und 1935 zum zentralen Bestandteil der Flagge des Deutschen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Hakenkreuz Ideologie, Gewaltherrschaft und Verbrechen des Nationalsozialismus repräsentiert, ist die politische Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole seit 1945 in Deutschland, Österreich und weiteren Staaten verboten. In Deutschland dürfen Hakenkreuze nach § 86 Absatz 3 StGB nur zur „staatsbürgerlichen Aufklärung“ und zu ähnlichen Zwecken gezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darstellung in der Myythologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Sanskrit &amp;quot;sv-asti&amp;quot;: Glück, Erfolg, günstiges Schicksal. Im Westen wird es u. a. als &amp;quot;Crux gammata&amp;quot; bezeichnet, weil es wie aus 4 griechischen großen Gamma (r) zusammengesetzt erscheint. Semiologen (Semiologie = Wissenschaft von den Zeichen) halten es für das wahrscheinlich älteste (frühester Beleg 4000/3000 v.Z.) und meistverbreitete Zeichen weltweit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Indien werden zwei Formen unterschieden: Balken nach rechts; das männliche Prinzip darstellend. Weisen die Haken indessen nach links, so heisst es Sauvastika und bedeutet das weibliche Prinzip. In der einen oder anderen Form zeigt es der Buddha als glückbringendes Zeichen auf den Fußsohlen und auf den Handflächen. Beim indischen Gott Vishnu erscheint es als Shrivatsa (Glückszeichen) auf der Brust. Von dort gelangte es ebenfalls auf die Brust des Buddha, wo es u.a. das &amp;quot;Siegel des Herzens des Buddha&amp;quot; darstellt. Vishnu erscheint - ähnlich wie Herkules/Herakles, der gewisse Aufgaben zu erledigen hat - in 10 Avatara (&amp;quot;Herabkunft&amp;quot;), um in Ordnung zu bringen, was in Unordnung ist. Ein Avatara des Vishnu ist Buddha (nach hinduistischer Vorstellung, nicht unbedingt nach buddhistischem Selbstverständnis. Im Buddhismus bezeichnet man bisweilen mit Avatara die Erscheinung eines Buddha in der Welt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Religion der Jaina - der Stifter jener Religion, Jina (&amp;quot;Sieger&amp;quot;) oder Mahavira (&amp;quot;Großer Held&amp;quot;) war ein Zeitgenossen des Buddha - zählt das Svastika zu den &amp;quot;Drei Symbolen&amp;quot; (eines steht für Erlösung; eines sind die 3 Juwelen: rechter Glaube, rechtes Wissen, rechter Wandel; eines ist das Hakenkreuz als Bild der vier Daseinsstufen: oben Menschen- und Götterwelt, unten Höllen- und Tierwelt). Die tibetische Swastika heisst Yun-drun oder Ryungdrung. Im tibetischen Buddhismus weisen die Haken nach rechts. Im Bon (authochtone tibetische, vorbuddhistische Religion) enden sie nach links. Eine Erklärung für das yun-drun besagt, es solle die Sonne als Schöpfer der 4 Weltgegenden repräsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verbindet mit ihm eine immense Vielfalt an &amp;quot;Bedeutungen&amp;quot;; u.a. als glückbringendes Zeichen; Wasser, Wirbelsturm, Luft, Sonnenrad, Feuerquirl (Erzeugung von Feuer mittels Reibung), Segelboot, sich kreuzende Blitze, Vulva, sexuelle Vereinigung, Embryo, Fruchtbarkeit und Leben, fliegender Storch/Kranich, Mondsichel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chinesischen ist es eine Variante für die Zahl 10.000 (= unendlich, weil alles Glück in dieser Zahl enthalten ist), für die 4 Himmelsrichtungen (d.h. die Welt). Auf Stadtplänen und Landkarten in Fernost wird oft durch ein kleines Hakenkreuz auf buddhistische Einrichtungen hingewiesen. &lt;br /&gt;
Vom Verfasser dieser Zeilen gesehen: &lt;br /&gt;
•	in Ostia Antica, dem antiken Hafen von Rom, ein isoliert dargestelltes Hakenkreuz in einem Mosaik; &lt;br /&gt;
•	auf neolithischen chinesischen Graburnen im Museum in Hongkong; &lt;br /&gt;
•	im Wappen in der Mitra des Thomas ä Becket; &lt;br /&gt;
•	in der römischen Villa Lullingstone (4.Jh.n.Chr.) in der Grafschaft Kent, südöstlich von London, als Hakenkreuzmosaike, isoliert wie auch als Band; &lt;br /&gt;
•	im archäologischen Rijksmuseum van Oudheden, Leiden (Holland), unter römischen Fibeln &lt;br /&gt;
(Kleiderschließen) ein Hakenkreuz (Crux gammata) aus dem 1.-4.Jh.n.Chr.; &lt;br /&gt;
•	in der Induskultur (Mohenjo Daro, 2500-1700 v. Chr.); &lt;br /&gt;
•	in einer Schüssel, Samara, 6.Jh.v. Chr., auf der Museumsinsel, Berlin; &lt;br /&gt;
•	der japanische Künstler Hokusai (1760-1849) verwendete es in einem seiner Namen, ebenso wie der koreanische Dichter, Mönch, buddhistische Reformer Han Yeng-un (Manhae), 1879-1944. &lt;br /&gt;
•	In der semitischen Welt werden das &amp;quot;Kainszeichen&amp;quot; (1.Mos. 4,15), das Zeichen Hiobs (Hi. 31,35) und das der Lebensrettung bei Hesekiel (9,4) als Hakenkreuze gedeutet. &lt;br /&gt;
•	Das Svastika wird noch heute in einigen Abteilungen der finnischen Luftwaffe verwendet. &lt;br /&gt;
•	Eine isländische Reederei führt es in ihrer Flagge. &lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<title>Swastika</title>
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		<updated>2026-04-24T13:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Swastika *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Swastika (auch Svastika, Suastika; von Sanskrit m. svastika ‚Glücksbringer‘) ist ein Kreuz mit vier etwa gleich langen, einheitlich abgewinkelten Armen. Sie können nach rechts oder links zeigen, recht-, spitz-, flachwinkelig oder rundgebogen und mit Kreisen, Linien, Spiralen, Punkten oder sonstigen Ornamenten verbunden sein. Solche Zeichen, das älteste von etwa 10.000 v. Chr., wurden in Asien und Europa, seltener auch in Afrika und Amerika gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen hat keine einheitliche Funktion und Bedeutung. Im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus wird die Swastika bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet. Im Deutschen wird ein heraldisches Zeichen, das der Swastika ähnelt, seit dem 18. Jahrhundert „Hakenkreuz“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entdeckten Ethnologen die Swastika in verschiedenen Kulturen des Altertums. Einige verklärten sie zum Zeichen einer angeblichen indogermanischen Rasse der „Arier“. Die deutsche völkische Bewegung deutete das Hakenkreuz antisemitisch und rassistisch. Im Anschluss daran machten die Nationalsozialisten ein nach rechts gewinkeltes und 45 Grad geneigtes Hakenkreuz 1920 zum Kennzeichen der NSDAP und 1935 zum zentralen Bestandteil der Flagge des Deutschen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Hakenkreuz Ideologie, Gewaltherrschaft und Verbrechen des Nationalsozialismus repräsentiert, ist die politische Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole seit 1945 in Deutschland, Österreich und weiteren Staaten verboten. In Deutschland dürfen Hakenkreuze nach § 86 Absatz 3 StGB nur zur „staatsbürgerlichen Aufklärung“ und zu ähnlichen Zwecken gezeigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darstellung in der Myythologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=9728</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-02-18T09:11:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Vorwort zu diesem Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wat-Burapapiram.jpg|mini | Wat Burapapiram Roi Et&amp;lt;br&amp;gt; Foto: Kurt Singer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist hier gerade auf eine der größten Sammlungen von Stichwörtern zum Buddhismus ([https://de.wikipedia.org/wiki/Glossar Glossar]) im deutschsprachigen Raum gestoßen. Dieses Glossar wird von mir bisher alleine bearbeitet. Meine Grundlagen sind im [[Quellenverzeichnis]] hinterlegt. Es ist jedermann eingeladen, an diesem Glossar mitzuarbeiten, vorerst nach Anmeldung und Freischaltung durch mich. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Viel Spaß auf den Seiten des  &amp;quot;Glossars zum Buddhismus&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umfang dieses Wiki==&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Februar 2026&#039;&#039;&#039; umfasst dieses Wiki 2.892 Seiten = fast gleichbedeutend mit Begriffen und Erläuterungen. Ich habe nunmehr alle größeren und umfangreichen Quellen eingearbeitet, aber es gibt sicher immer noch einige Begriffe, die noch nicht erfasst sind. Ich behaupte trotzdem, dass dieses Wiki fertig gestellt ist, aber noch ergänzt werden kann. Ich bemühe mich darum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seiten mit den Anfangsbuchstaben aufrufen==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Suche im Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einzelne Begriffe zu finden, gib im Suchfeld &amp;quot;Glossar des Buddhismus durchsuchen&amp;quot; den ersten Buchstaben, evtl. auch mehr, ein. Mit Eingabe eines Begriffes werden alle Seiten angezeigt, in denen der gesuchte Begriff vorkommt. Taucht er nicht auf, so kann es an Groß- und Kleinschreibung liegen. Durch die unterschiedlichen Schreibweisen in allen möglichen Quellen kann es auch zum Ziel führen, die Begriffe alfabetisch aufzurufen und die Seitennamen abzugleichen. So können Begriffe in den Überschriften und im Text gefunden werden. Letztendlich kann auch eine Suche in Wikipedia zum Ziel führen, denn ich bilde mir nicht ein, wirklich alle buddhistischen Begriffe gefunden zu haben oder finden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort zu diesem Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wiki habe ich erstellt, um ein umfangreiches Erklärungswerk anzubieten. Mit der Erstellung eines Glossars habe ich bereits vor Jahren begonnen, die Umsetzung in ein Wiki erst im April 2020. Die Hauptgrundlage dazu bildet das &amp;quot;Buddhistisches Wörterbuch&amp;quot; von [[Nyanatiloka]] mit freundlicher Genehmigung des Verlages [http://www.buddhareden.de/index.php?id=38 Beyerlein &amp;amp; Steinschulte]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verzichte bewußt auf Aussprachemerkmale wie &amp;quot;Ã&amp;quot; oder &amp;quot;ũ&amp;quot;. Um die Bedeutung zu erfassen reicht m.E. das einfache Lesen. Außerdem kann der des Pali und Sanskrit nicht Mächtigen die Suche benutzen, ohne diese Aussprachemerkmale zu kennen. Nur in den Fällen, in denen eine Unterscheidung notwendig ist, schreibe ich auch diese Sonderzeichen, z.B. bei [[Bhava]], dann aber auch mit der einfachen Schreibweise. Auch bei übernommenen Texten wird die Originalformatierung beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gliederung der Seite ist wie folgt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Zeile = Seitenname&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Zeile = Der zu erklärende Begriff + die Quelle, s. im Quellenverzeichnis&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab Zeile 3 = Erklärung mit Verlinkungen. Verlinkung in rot = Seite muss noch erstellt werden, Verlinkung in blau = bereits bestehende Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An irgend einer Stelle der Bearbeitung bin ich dazu übergegangen, Links in Klammern (z.B. ([[Dhamma]]) so darzustellen: &amp;gt; [[Dhamma]]. Ich werde es im Laufe der Zeit an allen Stellen zu ändern versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe an einigen Stellen eigene Anmerkungen hinzugefügt, diese beginnen mit [Anm.:] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführungen zu einigen Schlagworten sind sehr ausführlich und dadurch schwer zu lesen. Aber dies sind dann meist grundlegende Ausführungen zur der Lehre des Buddha, wie z.B. das Schlagwort [[Paticcasamuppada]] und zum Verständnis der Lehre unbedingt erforderlich. Der Verfasser der grundlegenden Begriffe, der Ew. Nyanatiloka weist an vielen Stellen seiner Werke darauf hin, dass er sich im Widerspruch zu dem ein oder anderen Verfasser anderer Werke befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, alle Begriffe zu finden. Je nach Quelle werden für die gleichen Begriffe verschiedene Schreibweisen angewendet, die hier ebenfalls aufgeführt werden. Beispiel: [[Dhammachakra]] und [[Dhamma-cakka]]. Bei manchen Begriffen erschien es mir angebracht, mehrere Quellen mit den Ausführungen anzugeben. Es ist auch nicht möglich, alle Schreibweisen ein und desselben Wortes aufzuführen. Beispiel: es gibt Vinayapitaka oder Vinaya-Pitaka oder Vinaya Pitaka. Hier muss notfalls auf der Seite &amp;quot;Alle Seiten&amp;quot; oder nach dem Alphabet gesucht werden. Da Sanskrit eine heute noch in Indien als Literatur- und Gelehrtensprache verwendete Sprache ist, versuche ich mich, diese Schreibweise einzuhalten und die Palibegriffe auf der Seite aufzuführen. Die Gross- und Kleinschreibung ist in der Literatur unterschiedlich, deswegen auch in diesem Wiki.&lt;br /&gt;
Und da ich den Buddhismus in Thailand kennen gelernt habe, sind viele Bezüge auch zum thailändischen Buddhismus vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es gibt, besonders bezeichnet im Buddhistischen Wörterbuch, Lehrbegriffe, die nicht in den ältesten Teilen des Suttenkanons zu finden sind. Diese sind besonders gekennzeichnet durch eine farbliche Unterlegung wie hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erweiterung==&lt;br /&gt;
Ich habe im September 2024 begonnen, auch Begriffe aufzunehmen, welche nicht dem Theravada-Buddhismus entstammen. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass alle Zweige des Buddhismus ihre Daseinsberechtigung haben und erweitere deshalb dieses Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergänzungen zu diesem Wiki==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ich habe zum Buddhismus eine recht ansehnliche Sammlung von Büchern. Diese dienen mir als Grundlage für das Studium des Buddhismus und als Nachschlagewerke für meine Ausführungen hier. [http://www.buddhismuswiki.de/PDF/Literatur-2025-05.pdf Literaturverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einen flüchtigen Überblick bieten die [[FAQ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Meinungen]] berühmter Persönlichkeiten zum Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiki}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Dhamma&amp;diff=9727</id>
		<title>Dhamma</title>
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		<updated>2026-02-18T09:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* [Pali = Dhamma, Sanskr = Dharma] */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Dhamma *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[Pali = Dhamma, Sanskr = Dharma] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eig. das Tragende, Vertrag, Brauch; Gesetz, Naturgesetz (Die Lehre des Buddha), Recht, Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit; Eigenschaft, Ding, Denkobjekt, Daseinserscheinung. In allen diesen Bedeutungen kommt das Wort in den buddhistischen Texten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommentar zu Dhamma führt vier Bedeutungen dieses Begriffs an: Tugend (guna), Lehre &amp;gt; [[desana]], Wortlaut &amp;gt; [[pariyatti]], seelenloses Objekt (nissatta).&lt;br /&gt;
Bei Erklärung von dhamma-patisambhida [[Patisambhida]] wird dhamma als Grund oder Bedingung (hetu) erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dhamma als das von dem Buddha erkannte und verkündete Gesetz ist zusammengefaßt in den sog. 4 Edlen Wahrheiten &amp;gt; [[sacca]]. Er bildet eines der 3 Kleinode &amp;gt; [[ti-ratana]] und eine der 10 Betrachtungen &amp;gt; [[anussati]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhamma, als Geist-Objekt &amp;gt; [[ayatana]], mag sein irgend etwas Vergangenes, Gegenwärtiges oder Zukünftiges, Körperliches oder Geistiges, Wirkliches oder Imaginäres, Geschaffenes oder Ungeschaffenes. &amp;gt; [[sankhara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dhamma (Dharma) oder die Lehre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Buddhismus]] ist eine der großen Weltreligionen und doch unterscheidet er sich von den anderen in einem wichtigen Punkt. Es gibt im Buddhismus keinen Gott, den man anbeten könnte, denn der Buddha hat nach der buddhistischen Lehre das [[Nibbana]], auch [[Nirwana]], (Parinibbana) erreicht. Dies ist kein Ort im allgemeinen Sinn, sondern ein geistiger Zustand. Folglich kann der Buddha auch keine Gebete (er-)hören oder gar Einfluss auf diese Welt nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist insgesamt ein kühnes Unterfangen, den Buddhismus in der gebotenen Kürze darstellen zu wollen. Ungefähr 94 % aller Thai sind Buddhisten. Früher verehrten sie noch Dämonen und viele verschiedene Geister, ihre Religion war ein Zwischending zwischen Animismus und Shivaismus. Doch bald hatten sie die neue Lehre, die durch indische und ceylonesische Mönche nach Südostasien gebracht wurde, übernommen, jedoch ohne die alte aufzugeben. Das ist sicherlich ein Grund dafür, warum es überall noch Geisterhäuschen gibt, warum auch noch Shiva verehrt wird, und warum sich die Thais mit Tätowierungen und Amuletten gegen Dämonen zu schützen suchen. Der Buddhismus scheint streng genommen weniger eine Religion als eine gelebte Weltanschauung zu sein, denn er kennt im Gegensatz zu allen anderen Weltreligionen keinen Gott. Deshalb wird der Stifter Buddha auch nicht angebetet, sondern wegen seiner Lehre verehrt. Was er aber keinesfalls ist: eine Philosophie. Der Buddha versucht nicht, die Welt oder den Menschen zu deuten, das aber ist ein Kernpunkt der Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlagen des Buddhismus entstammen der hinduistischen Religion, von der z. B. der Begriff des [[Karma]] (auch Khamma), des unüberwindbaren kosmischen Gesetzes, übernommen wurde. Kharma meint die Vergeltung aller guten und schlechten Taten, die regelmässig in einem aus Geburt - Tod - Wiedergeburt bestehenden Zyklus belohnt oder gesühnt werden. Dabei zählen gute Taten so viel, dass sie im nächsten Leben mit einer besseren Existenz belohnt werden können. Diesen Zyklus zu durchbrechen und das Parinirwana - das Unendliche, Unbegreifbare, vor allem aber das Stadium des Nicht-mehr-geboren-werden-müssens zu erreichen, ist das Ziel eines jeden gläubigen Buddhisten. Doch selbst von dem Buddha wird berichtet, dass er mehr als 500 Lebenszyklen hinter sich bringen musste, um das Nirwana dann in seinem letzten Zyklus zu erreichen. Die in Thailand mehrheitlich befolgte Religion des [[Hinayana]]- bzw. [[Theravada]]- Buddhismus (des &amp;quot;kleinen Fahrzeugs&amp;quot;) lehrt, dass jeder Mensch ohne Unterstützung diesen Zyklus durchbrechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied dazu gibt es den Mahayana-Buddhismus, in dem den sogenannten Bodhisattvas eine wichtige Rolle zukommt. Bodhisattvas sind Menschen, die das Stadium der Erleuchtung bereits erlangt haben, jedoch zur Unterstützung anderer Menschen noch (freilich unerkannt) auf der Erde weilen, um ihnen den achtfachen Pfad der Erkenntnis und damit den rechten Weg zur Erleuchtung zu weisen. Mit den Gesetzen des erleuchteten Buddha vermischten sich Elemente des [[Hinduismus]], so z. B. das hinduistische Weltbild. Eine der zahlreichen Darstellungen dieses Weltbildes stammt von König Loei Thai (1299 - 1347). Danach existiert die Welt in einem unendlichen Raum, sie selbst zerfällt in eine sinnliche Welt, in eine der reinen Formen und in eine der nicht greifbaren Dinge. In der sinnlichen Welt findet man die kalten und die warmen Höllen, in der darüberliegenden Welt die Erde, als runde Scheibe mit dem Berg Meru als Zentrum, die von Menschen, Tieren und Geisterwesen bevölkert wird. Als oberste der Welten gilt die der Gottheiten, die sich im Zustand der jahrtausendelangen Meditation befinden und dabei jede Art der körperlich greifbaren Erscheinungsform abgelegt haben. Über diesen drei Welten liegt das Nirwana, das von Menschen nicht beschrieben werden kann, weil es sich jeder Vorstellungskraft entzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die reine Lehre des Buddhismus ohne Götter und Gottheiten auskam, entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte mehrere Glaubensrichtungen, die sich der Götter artverwandter Religionen (u. a. des Hinduismus) bedienten. Übernommen wurden so beispielsweise Teile der hinduistischen Mythologie wie die göttliche Trinität [[Brahma]], der Schöpfer des Universums, [[Shiva]], der Gott mit dem unheilverkündenden dritten Auge und gleichzeitig der Zerstörer des Universums, und [[Vishnu]], der Wohltäter und Bewahrer und Erlöser, der Brahmas Schöpfungen und Shivas Zerstörungen im Gleichgewicht hält. Diese drei Götter treten auch in der buddhistischen Religion in den verschiedensten Inkarnationen (= Wiedergeburten) auf, so z. B. Vishnu als Rama, dem Held in dem Epos &amp;quot;[[Ramakien]]&amp;quot;, der thailändischen Version des altindischen [[Ramayana]]&amp;quot; (&amp;quot;Zum Ruhme Ramas&amp;quot;), das nicht weniger als 24 000 vierzeilige Verse umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Dhamma&amp;diff=9726</id>
		<title>Dhamma</title>
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		<updated>2026-02-18T09:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* [Pali = Dhamma, Sanskr = Dharma] */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Dhamma *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[Pali = Dhamma, Sanskr = Dharma] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eig. das Tragende, Vertrag, Brauch; Gesetz, Naturgesetz (Die Lehre des Buddha), Recht, Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit; Eigenschaft, Ding, Denkobjekt, Daseinserscheinung. In allen diesen Bedeutungen kommt das Wort in den buddhistischen Texten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommentar zu Dhamma führt vier Bedeutungen dieses Begriffs an: Tugend (guna), Lehre ([[desana]]), Wortlaut ([[pariyatti]]), seelenloses Objekt (nissatta).&lt;br /&gt;
Bei Erklärung von dhamma-patisambhida [[Patisambhida]] wird dhamma als Grund oder Bedingung (hetu) erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dhamma als das von dem Buddha erkannte und verkündete Gesetz ist zusammengefaßt in den sog. 4 Edlen Wahrheiten ([[sacca]]). Er bildet eines der 3 Kleinode ([[ti-ratana]]) und eine der 10 Betrachtungen ([[anussati]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dhamma, als Geist-Objekt ([[ayatana]]), mag sein irgend etwas Vergangenes, Gegenwärtiges oder Zukünftiges, Körperliches oder Geistiges, Wirkliches oder Imaginäres, Geschaffenes oder Ungeschaffenes. ([[sankhara]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dhamma (Dharma) oder die Lehre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Buddhismus]] ist eine der großen Weltreligionen und doch unterscheidet er sich von den anderen in einem wichtigen Punkt. Es gibt im Buddhismus keinen Gott, den man anbeten könnte, denn der Buddha hat nach der buddhistischen Lehre das [[Nibbana]], auch [[Nirwana]], (Parinibbana) erreicht. Dies ist kein Ort im allgemeinen Sinn, sondern ein geistiger Zustand. Folglich kann der Buddha auch keine Gebete (er-)hören oder gar Einfluss auf diese Welt nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist insgesamt ein kühnes Unterfangen, den Buddhismus in der gebotenen Kürze darstellen zu wollen. Ungefähr 94 % aller Thai sind Buddhisten. Früher verehrten sie noch Dämonen und viele verschiedene Geister, ihre Religion war ein Zwischending zwischen Animismus und Shivaismus. Doch bald hatten sie die neue Lehre, die durch indische und ceylonesische Mönche nach Südostasien gebracht wurde, übernommen, jedoch ohne die alte aufzugeben. Das ist sicherlich ein Grund dafür, warum es überall noch Geisterhäuschen gibt, warum auch noch Shiva verehrt wird, und warum sich die Thais mit Tätowierungen und Amuletten gegen Dämonen zu schützen suchen. Der Buddhismus scheint streng genommen weniger eine Religion als eine gelebte Weltanschauung zu sein, denn er kennt im Gegensatz zu allen anderen Weltreligionen keinen Gott. Deshalb wird der Stifter Buddha auch nicht angebetet, sondern wegen seiner Lehre verehrt. Was er aber keinesfalls ist: eine Philosophie. Der Buddha versucht nicht, die Welt oder den Menschen zu deuten, das aber ist ein Kernpunkt der Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlagen des Buddhismus entstammen der hinduistischen Religion, von der z. B. der Begriff des [[Karma]] (auch Khamma), des unüberwindbaren kosmischen Gesetzes, übernommen wurde. Kharma meint die Vergeltung aller guten und schlechten Taten, die regelmässig in einem aus Geburt - Tod - Wiedergeburt bestehenden Zyklus belohnt oder gesühnt werden. Dabei zählen gute Taten so viel, dass sie im nächsten Leben mit einer besseren Existenz belohnt werden können. Diesen Zyklus zu durchbrechen und das Parinirwana - das Unendliche, Unbegreifbare, vor allem aber das Stadium des Nicht-mehr-geboren-werden-müssens zu erreichen, ist das Ziel eines jeden gläubigen Buddhisten. Doch selbst von dem Buddha wird berichtet, dass er mehr als 500 Lebenszyklen hinter sich bringen musste, um das Nirwana dann in seinem letzten Zyklus zu erreichen. Die in Thailand mehrheitlich befolgte Religion des [[Hinayana]]- bzw. [[Theravada]]- Buddhismus (des &amp;quot;kleinen Fahrzeugs&amp;quot;) lehrt, dass jeder Mensch ohne Unterstützung diesen Zyklus durchbrechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied dazu gibt es den Mahayana-Buddhismus, in dem den sogenannten Bodhisattvas eine wichtige Rolle zukommt. Bodhisattvas sind Menschen, die das Stadium der Erleuchtung bereits erlangt haben, jedoch zur Unterstützung anderer Menschen noch (freilich unerkannt) auf der Erde weilen, um ihnen den achtfachen Pfad der Erkenntnis und damit den rechten Weg zur Erleuchtung zu weisen. Mit den Gesetzen des erleuchteten Buddha vermischten sich Elemente des [[Hinduismus]], so z. B. das hinduistische Weltbild. Eine der zahlreichen Darstellungen dieses Weltbildes stammt von König Loei Thai (1299 - 1347). Danach existiert die Welt in einem unendlichen Raum, sie selbst zerfällt in eine sinnliche Welt, in eine der reinen Formen und in eine der nicht greifbaren Dinge. In der sinnlichen Welt findet man die kalten und die warmen Höllen, in der darüberliegenden Welt die Erde, als runde Scheibe mit dem Berg Meru als Zentrum, die von Menschen, Tieren und Geisterwesen bevölkert wird. Als oberste der Welten gilt die der Gottheiten, die sich im Zustand der jahrtausendelangen Meditation befinden und dabei jede Art der körperlich greifbaren Erscheinungsform abgelegt haben. Über diesen drei Welten liegt das Nirwana, das von Menschen nicht beschrieben werden kann, weil es sich jeder Vorstellungskraft entzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die reine Lehre des Buddhismus ohne Götter und Gottheiten auskam, entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte mehrere Glaubensrichtungen, die sich der Götter artverwandter Religionen (u. a. des Hinduismus) bedienten. Übernommen wurden so beispielsweise Teile der hinduistischen Mythologie wie die göttliche Trinität [[Brahma]], der Schöpfer des Universums, [[Shiva]], der Gott mit dem unheilverkündenden dritten Auge und gleichzeitig der Zerstörer des Universums, und [[Vishnu]], der Wohltäter und Bewahrer und Erlöser, der Brahmas Schöpfungen und Shivas Zerstörungen im Gleichgewicht hält. Diese drei Götter treten auch in der buddhistischen Religion in den verschiedensten Inkarnationen (= Wiedergeburten) auf, so z. B. Vishnu als Rama, dem Held in dem Epos &amp;quot;[[Ramakien]]&amp;quot;, der thailändischen Version des altindischen [[Ramayana]]&amp;quot; (&amp;quot;Zum Ruhme Ramas&amp;quot;), das nicht weniger als 24 000 vierzeilige Verse umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=9725</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-02-18T09:03:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Umfang dieses Wiki */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wat-Burapapiram.jpg|mini | Wat Burapapiram Roi Et&amp;lt;br&amp;gt; Foto: Kurt Singer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist hier gerade auf eine der größten Sammlungen von Stichwörtern zum Buddhismus ([https://de.wikipedia.org/wiki/Glossar Glossar]) im deutschsprachigen Raum gestoßen. Dieses Glossar wird von mir bisher alleine bearbeitet. Meine Grundlagen sind im [[Quellenverzeichnis]] hinterlegt. Es ist jedermann eingeladen, an diesem Glossar mitzuarbeiten, vorerst nach Anmeldung und Freischaltung durch mich. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Viel Spaß auf den Seiten des  &amp;quot;Glossars zum Buddhismus&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umfang dieses Wiki==&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Februar 2026&#039;&#039;&#039; umfasst dieses Wiki 2.892 Seiten = fast gleichbedeutend mit Begriffen und Erläuterungen. Ich habe nunmehr alle größeren und umfangreichen Quellen eingearbeitet, aber es gibt sicher immer noch einige Begriffe, die noch nicht erfasst sind. Ich behaupte trotzdem, dass dieses Wiki fertig gestellt ist, aber noch ergänzt werden kann. Ich bemühe mich darum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seiten mit den Anfangsbuchstaben aufrufen==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Suche im Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einzelne Begriffe zu finden, gib im Suchfeld &amp;quot;Glossar des Buddhismus durchsuchen&amp;quot; den ersten Buchstaben, evtl. auch mehr, ein. Mit Eingabe eines Begriffes werden alle Seiten angezeigt, in denen der gesuchte Begriff vorkommt. Taucht er nicht auf, so kann es an Groß- und Kleinschreibung liegen. Durch die unterschiedlichen Schreibweisen in allen möglichen Quellen kann es auch zum Ziel führen, die Begriffe alfabetisch aufzurufen und die Seitennamen abzugleichen. So können Begriffe in den Überschriften und im Text gefunden werden. Letztendlich kann auch eine Suche in Wikipedia zum Ziel führen, denn ich bilde mir nicht ein, wirklich alle buddhistischen Begriffe gefunden zu haben oder finden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort zu diesem Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wiki habe ich erstellt, um ein umfangreiches Erklärungswerk anzubieten. Mit der Erstellung eines Glossars habe ich bereits vor Jahren begonnen, die Umsetzung in ein Wiki erst im April 2020. Die Hauptgrundlage dazu bildet das &amp;quot;Buddhistisches Wörterbuch&amp;quot; von [[Nyanatiloka]] mit freundlicher Genehmigung des Verlages [http://www.buddhareden.de/index.php?id=38 Beyerlein &amp;amp; Steinschulte]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verzichte bewußt auf Aussprachemerkmale wie &amp;quot;Ã&amp;quot; oder &amp;quot;ũ&amp;quot;. Um die Bedeutung zu erfassen reicht m.E. das einfache Lesen. Außerdem kann der des Pali und Sanskrit nicht Mächtigen die Suche benutzen, ohne diese Aussprachemerkmale zu kennen. Nur in den Fällen, in denen eine Unterscheidung notwendig ist, schreibe ich auch diese Sonderzeichen, z.B. bei [[Bhava]], dann aber auch mit der einfachen Schreibweise. Auch bei übernommenen Texten wird die Originalformatierung beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gliederung der Seite ist wie folgt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Zeile = Seitenname&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Zeile = Der zu erklärende Begriff + die Quelle, s. im Quellenverzeichnis&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab Zeile 3 = Erklärung mit Verlinkungen. Verlinkung in rot = Seite muss noch erstellt werden, Verlinkung in blau = bereits bestehende Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An irgend einer Stelle der Bearbeitung bin ich dazu übergegangen, Links in Klammern (z.B. ([[Dhamma]]) so darzustellen: &amp;gt; [[Dhamma]]. Ich werde es im Laufe der Zeit an allen Stellen zu ändern versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe an einigen Stellen eigene Anmerkungen hinzugefügt, diese beginnen mit [Anm.:] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführungen zu einigen Schlagworten sind sehr ausführlich und dadurch schwer zu lesen. Aber dies sind dann meist grundlegende Ausführungen zur der Lehre des Buddha, wie z.B. das Schlagwort [[Paticcasamuppada]] und zum Verständnis der Lehre unbedingt erforderlich. Der Verfasser der grundlegenden Begriffe, der Ew. Nyanatiloka weist an vielen Stellen seiner Werke darauf hin, dass er sich im Widerspruch zu dem ein oder anderen Verfasser anderer Werke befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, alle Begriffe zu finden. Je nach Quelle werden für die gleichen Begriffe verschiedene Schreibweisen angewendet, die hier ebenfalls aufgeführt werden. Beispiel: [[Dhammachakra]] und [[Dhamma-cakka]]. Bei manchen Begriffen erschien es mir angebracht, mehrere Quellen mit den Ausführungen anzugeben. Es ist auch nicht möglich, alle Schreibweisen ein und desselben Wortes aufzuführen. Beispiel: es gibt Vinayapitaka oder Vinaya-Pitaka oder Vinaya Pitaka. Hier muss notfalls auf der Seite &amp;quot;Alle Seiten&amp;quot; oder nach dem Alphabet gesucht werden. Da Sanskrit eine heute noch in Indien als Literatur- und Gelehrtensprache verwendete Sprache ist, versuche ich mich, diese Schreibweise einzuhalten und die Palibegriffe auf der Seite aufzuführen. Die Gross- und Kleinschreibung ist in der Literatur unterschiedlich, deswegen auch in diesem Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es gibt, besonders bezeichnet im Buddhistischen Wörterbuch, Lehrbegriffe, die nicht in den ältesten Teilen des Suttenkanons zu finden sind. Diese sind besonders gekennzeichnet durch eine farbliche Unterlegung wie hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erweiterung==&lt;br /&gt;
Ich habe im September 2024 begonnen, auch Begriffe aufzunehmen, welche nicht dem Theravada-Buddhismus entstammen. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass alle Zweige des Buddhismus ihre Daseinsberechtigung haben und erweitere deshalb dieses Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergänzungen zu diesem Wiki==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ich habe zum Buddhismus eine recht ansehnliche Sammlung von Büchern. Diese dienen mir als Grundlage für das Studium des Buddhismus und als Nachschlagewerke für meine Ausführungen hier. [http://www.buddhismuswiki.de/PDF/Literatur-2025-05.pdf Literaturverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einen flüchtigen Überblick bieten die [[FAQ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Meinungen]] berühmter Persönlichkeiten zum Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiki}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=9724</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=9724"/>
		<updated>2026-02-18T09:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Umfang dieses Wiki */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wat-Burapapiram.jpg|mini | Wat Burapapiram Roi Et&amp;lt;br&amp;gt; Foto: Kurt Singer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist hier gerade auf eine der größten Sammlungen von Stichwörtern zum Buddhismus ([https://de.wikipedia.org/wiki/Glossar Glossar]) im deutschsprachigen Raum gestoßen. Dieses Glossar wird von mir bisher alleine bearbeitet. Meine Grundlagen sind im [[Quellenverzeichnis]] hinterlegt. Es ist jedermann eingeladen, an diesem Glossar mitzuarbeiten, vorerst nach Anmeldung und Freischaltung durch mich. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Viel Spaß auf den Seiten des  &amp;quot;Glossars zum Buddhismus&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umfang dieses Wiki==&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;18. Februar 2026&#039;&#039;&#039; umfasst dieses Wiki 2.892 Seiten = fast gleichbedeutend mit Begriffen und Erläuterungen. Ich habe nunmehr alle größeren und umfangreichen Quellen eingearbeitet, aber es gibt immer noch einige Begriffe, die noch nicht erfasst sind. Ich behaupte trotzdem, dass dieses Wiki fertig gestellt ist, aber noch ergänzt werden kann. Ich bemühe mich darum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seiten mit den Anfangsbuchstaben aufrufen==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Suche im Glossar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einzelne Begriffe zu finden, gib im Suchfeld &amp;quot;Glossar des Buddhismus durchsuchen&amp;quot; den ersten Buchstaben, evtl. auch mehr, ein. Mit Eingabe eines Begriffes werden alle Seiten angezeigt, in denen der gesuchte Begriff vorkommt. Taucht er nicht auf, so kann es an Groß- und Kleinschreibung liegen. Durch die unterschiedlichen Schreibweisen in allen möglichen Quellen kann es auch zum Ziel führen, die Begriffe alfabetisch aufzurufen und die Seitennamen abzugleichen. So können Begriffe in den Überschriften und im Text gefunden werden. Letztendlich kann auch eine Suche in Wikipedia zum Ziel führen, denn ich bilde mir nicht ein, wirklich alle buddhistischen Begriffe gefunden zu haben oder finden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort zu diesem Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wiki habe ich erstellt, um ein umfangreiches Erklärungswerk anzubieten. Mit der Erstellung eines Glossars habe ich bereits vor Jahren begonnen, die Umsetzung in ein Wiki erst im April 2020. Die Hauptgrundlage dazu bildet das &amp;quot;Buddhistisches Wörterbuch&amp;quot; von [[Nyanatiloka]] mit freundlicher Genehmigung des Verlages [http://www.buddhareden.de/index.php?id=38 Beyerlein &amp;amp; Steinschulte]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verzichte bewußt auf Aussprachemerkmale wie &amp;quot;Ã&amp;quot; oder &amp;quot;ũ&amp;quot;. Um die Bedeutung zu erfassen reicht m.E. das einfache Lesen. Außerdem kann der des Pali und Sanskrit nicht Mächtigen die Suche benutzen, ohne diese Aussprachemerkmale zu kennen. Nur in den Fällen, in denen eine Unterscheidung notwendig ist, schreibe ich auch diese Sonderzeichen, z.B. bei [[Bhava]], dann aber auch mit der einfachen Schreibweise. Auch bei übernommenen Texten wird die Originalformatierung beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gliederung der Seite ist wie folgt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Zeile = Seitenname&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Zeile = Der zu erklärende Begriff + die Quelle, s. im Quellenverzeichnis&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab Zeile 3 = Erklärung mit Verlinkungen. Verlinkung in rot = Seite muss noch erstellt werden, Verlinkung in blau = bereits bestehende Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An irgend einer Stelle der Bearbeitung bin ich dazu übergegangen, Links in Klammern (z.B. ([[Dhamma]]) so darzustellen: &amp;gt; [[Dhamma]]. Ich werde es im Laufe der Zeit an allen Stellen zu ändern versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe an einigen Stellen eigene Anmerkungen hinzugefügt, diese beginnen mit [Anm.:] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführungen zu einigen Schlagworten sind sehr ausführlich und dadurch schwer zu lesen. Aber dies sind dann meist grundlegende Ausführungen zur der Lehre des Buddha, wie z.B. das Schlagwort [[Paticcasamuppada]] und zum Verständnis der Lehre unbedingt erforderlich. Der Verfasser der grundlegenden Begriffe, der Ew. Nyanatiloka weist an vielen Stellen seiner Werke darauf hin, dass er sich im Widerspruch zu dem ein oder anderen Verfasser anderer Werke befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, alle Begriffe zu finden. Je nach Quelle werden für die gleichen Begriffe verschiedene Schreibweisen angewendet, die hier ebenfalls aufgeführt werden. Beispiel: [[Dhammachakra]] und [[Dhamma-cakka]]. Bei manchen Begriffen erschien es mir angebracht, mehrere Quellen mit den Ausführungen anzugeben. Es ist auch nicht möglich, alle Schreibweisen ein und desselben Wortes aufzuführen. Beispiel: es gibt Vinayapitaka oder Vinaya-Pitaka oder Vinaya Pitaka. Hier muss notfalls auf der Seite &amp;quot;Alle Seiten&amp;quot; oder nach dem Alphabet gesucht werden. Da Sanskrit eine heute noch in Indien als Literatur- und Gelehrtensprache verwendete Sprache ist, versuche ich mich, diese Schreibweise einzuhalten und die Palibegriffe auf der Seite aufzuführen. Die Gross- und Kleinschreibung ist in der Literatur unterschiedlich, deswegen auch in diesem Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es gibt, besonders bezeichnet im Buddhistischen Wörterbuch, Lehrbegriffe, die nicht in den ältesten Teilen des Suttenkanons zu finden sind. Diese sind besonders gekennzeichnet durch eine farbliche Unterlegung wie hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erweiterung==&lt;br /&gt;
Ich habe im September 2024 begonnen, auch Begriffe aufzunehmen, welche nicht dem Theravada-Buddhismus entstammen. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass alle Zweige des Buddhismus ihre Daseinsberechtigung haben und erweitere deshalb dieses Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergänzungen zu diesem Wiki==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ich habe zum Buddhismus eine recht ansehnliche Sammlung von Büchern. Diese dienen mir als Grundlage für das Studium des Buddhismus und als Nachschlagewerke für meine Ausführungen hier. [http://www.buddhismuswiki.de/PDF/Literatur-2025-05.pdf Literaturverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einen flüchtigen Überblick bieten die [[FAQ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Meinungen]] berühmter Persönlichkeiten zum Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiki}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Tilopa&amp;diff=9723</id>
		<title>Tilopa</title>
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		<updated>2026-02-18T08:58:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Eine weitere Lebensbeschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tilopa *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa (tibetisch ti lo pa; * 988; † 1069) war der bedeutendste indische Vorvater der Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus. Er wurde vermutlich in Cittagong als Sohn einer Brahmanen-Familie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Biographie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa studierte bereits früh buddhistische Texte und meisterte sie. Er arbeitete, nachdem er das Kloster verlassen hatte und viele Jahre meditiert hatte, nachts als Gehilfe einer [[Dakini]] und tagsüber als Sesamstampfer auf einem Markt in Ostindien. Von dieser Tätigkeit erhielt er auch seinen Namen: Til bedeutet „Sesamsamen“ in Sanskrit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Hauptlehrer gilt der Freudenzustand des Buddha Dorje Chang. Von ihm erhielt er in der Meditation direkt die Übertragungen des buddhistischen Tantra. Da dies für seine Schüler schwer nachvollziehbar war, zog er in Indien herum und sammelte nochmals alle Übertragungen von den alten Mahasiddha-Linien. Tilopa erhielt die Übertragungen von vier Lehrern aus verschiedenen Himmelsrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eine weitere Lebensbeschreibung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergeht auf [https://kagyuoffice.org/kagyu-lineage/the-golden-rosary/tilopa/ dieser Website in Englisch] Übersetzung: Google Translator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mahasiddha Tilopa&lt;br /&gt;
Tilopa ist einer der maßgeblichsten und renommiertesten indischen Mahasiddhas und Meister von Mahamudra und Tantra. Er erhielt verschiedene tantrische Lehren und vereinigte sie und übermittelte sie seinem Schüler Naropa.&lt;br /&gt;
Tilopa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa war der erste menschliche Meister der Kagyu-Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa, bekannt als Prajna Bhadra, wurde in der Stadt Chativavo (Chittagong, die jetzt in Banladesch ist) in die Brahmanenkaste geboren. Sein Geburtsort ist auch Jagora (im Osten Bengalens, Indien?). Sein Vater war Pranyasha und Mutter, Kashi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er aufwuchs, lernte er alle lehrmäßigen Abhandlungen des Brahmanismus. Während er an verschiedenen Orten wanderte und nach Almosen fragte, kam er schließlich in einen Tempel, und da die Mönche ein Leben der Entsagung lebten, trat er in das Klosterleben ein und wurde ein Gelehrter in der Tripitaka, den drei Sammlungen der Lehren des Buddha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde von seinem Meister in die tantrischen Mandalas ermächtigt und lernte Acharyas und engagierte sich sehr fleißig in Meditationspraktiken auf diesen Anweisungen an verschiedenen Orten, wie Somapuri. Nach kurzer Zeit hatte er eine einzigartige Erfahrung und aus dieser Erkenntnis wurde große Weisheit in ihm geboren. Er erhielt weitere Lehren von verschiedenen Personen und hatte viele heilige Visionen und machte im Laufe der Jahre große Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa erhielt Lehren und Übertragungen, insbesondere die „Vier Spezialgetriebe-Linien“ von großen tantrischen Meistern Indiens. Unter seinen vielen Meistern spielten die Große Brahmane Saraha, Acharya Nagarjuna und Matangi eine sehr wichtige Rolle in seiner Entwicklung. 12 Jahre lang widmete sich Tilopa ganz seinen Praktiken und erlangte die Verwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch gesagt, dass Tilopa aus ultimativer Sicht keine menschlichen Lehrer hatte und er die vollständigen Mahamudra- und Vajrayana-Übertragungen direkt von Buddha Vajradhara erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Taranatha praktizierte Tilopa mit einem Ksetra Yogini, der Tochter eines Sesampflünders, und die Mönche vertrieben ihn aus dem Kloster. Weil er ein ehemaliger Brahmanen-Pandita und buddhistischer Mönch war, hatte er alle seine Chancen für Reichtum und Ruhm verloren. Er verfolgte die Arbeit eines Sesamspuffs in der Stadt. Er wurde dann als &amp;quot;Tillipa&amp;quot; bekannt, der Sesampfünder. Er erhielt verschiedene Lehren von Dakinis im Land Oddiyana. Er schlug dann weiter Sesam in Oddiyana, bis der Sesam wie eine Butterbrühe wurde. Durch die Methoden, die er aus den Anweisungen seines Gurus erhielt, wurden auch sein Körper und sein Geist durch diesen Prozess geschlagen und synchronisiert, bis er die Miterging-Weisheit erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete auch in einem Bordell für Dharima, eine Prostituierte, in Bengalen, wie von seinem Guru Matangi angewiesen. Er erreichte große mahamudra Verwirklichung durch das Üben in dieser Situation. Durch solche Sorgfalt und geschickte Praxis von Mahamudra und Tantra erreichte er schließlich die komplette Siddhi oder Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa begann dann viele Jahre lang fühlende Wesen zu lehren und zu nützen. Er begann, das weiterzugeben, was er erkannt hatte, in Form eines Liedes an die Versammlungen in den Städten. Zunächst waren alle in der Regel voller Zweifel. Hunderttausende Menschen kamen, um die Acharya in einer Stadt in Bengalen bei einer Gelegenheit zu sehen. Tilopa erschien mit seiner Gemahlin am Himmel und schlug Sesamsamen. Wenn jede Person im Publikum Fragen stellte, beantwortete Tilopa seine Erfahrungen in ein Lied und beantwortete jede Frage auf diese Weise. Es wird gesagt, dass viele von denen, die die Bedeutung der Lieder erkannten, Siddhis erreichten. So wurde er als der Siddha Tillipa bekannt und ist einer der vierundachtzig Mahasiddhas Indiens. Nach vielen Jahren, in denen er Wesen begünstigte und seine Jünger lange Zeit führte, ging er in die erleuchteten Reiche, ohne seinen physischen Körper zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beiden bekanntesten Schüler waren Naropa und Lalitavajra. Sein Goldener Rosenkranz-Lineage-Erbe war Naropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Tilopa&amp;diff=9722</id>
		<title>Tilopa</title>
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		<updated>2026-02-18T08:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Tilopa *18 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tilopa *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa (tibetisch ti lo pa; * 988; † 1069) war der bedeutendste indische Vorvater der Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus. Er wurde vermutlich in Cittagong als Sohn einer Brahmanen-Familie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Biographie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa studierte bereits früh buddhistische Texte und meisterte sie. Er arbeitete, nachdem er das Kloster verlassen hatte und viele Jahre meditiert hatte, nachts als Gehilfe einer [[Dakini]] und tagsüber als Sesamstampfer auf einem Markt in Ostindien. Von dieser Tätigkeit erhielt er auch seinen Namen: Til bedeutet „Sesamsamen“ in Sanskrit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Hauptlehrer gilt der Freudenzustand des Buddha Dorje Chang. Von ihm erhielt er in der Meditation direkt die Übertragungen des buddhistischen Tantra. Da dies für seine Schüler schwer nachvollziehbar war, zog er in Indien herum und sammelte nochmals alle Übertragungen von den alten Mahasiddha-Linien. Tilopa erhielt die Übertragungen von vier Lehrern aus verschiedenen Himmelsrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eine weitere Lebensbeschreibung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergeht auf [https://kagyuoffice.org/kagyu-lineage/the-golden-rosary/tilopa/ dieser Website in Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mahasiddha Tilopa&lt;br /&gt;
Tilopa ist einer der maßgeblichsten und renommiertesten indischen Mahasiddhas und Meister von Mahamudra und Tantra. Er erhielt verschiedene tantrische Lehren und vereinigte sie und übermittelte sie seinem Schüler Naropa.&lt;br /&gt;
Tilopa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa war der erste menschliche Meister der Kagyu-Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa, bekannt als Prajna Bhadra, wurde in der Stadt Chativavo (Chittagong, die jetzt in Banladesch ist) in die Brahmanenkaste geboren. Sein Geburtsort ist auch Jagora (im Osten Bengalens, Indien?). Sein Vater war Pranyasha und Mutter, Kashi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er aufwuchs, lernte er alle lehrmäßigen Abhandlungen des Brahmanismus. Während er an verschiedenen Orten wanderte und nach Almosen fragte, kam er schließlich in einen Tempel, und da die Mönche ein Leben der Entsagung lebten, trat er in das Klosterleben ein und wurde ein Gelehrter in der Tripitaka, den drei Sammlungen der Lehren des Buddha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde von seinem Meister in die tantrischen Mandalas ermächtigt und lernte Acharyas und engagierte sich sehr fleißig in Meditationspraktiken auf diesen Anweisungen an verschiedenen Orten, wie Somapuri. Nach kurzer Zeit hatte er eine einzigartige Erfahrung und aus dieser Erkenntnis wurde große Weisheit in ihm geboren. Er erhielt weitere Lehren von verschiedenen Personen und hatte viele heilige Visionen und machte im Laufe der Jahre große Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa erhielt Lehren und Übertragungen, insbesondere die „Vier Spezialgetriebe-Linien“ von großen tantrischen Meistern Indiens. Unter seinen vielen Meistern spielten die Große Brahmane Saraha, Acharya Nagarjuna und Matangi eine sehr wichtige Rolle in seiner Entwicklung. 12 Jahre lang widmete sich Tilopa ganz seinen Praktiken und erlangte die Verwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch gesagt, dass Tilopa aus ultimativer Sicht keine menschlichen Lehrer hatte und er die vollständigen Mahamudra- und Vajrayana-Übertragungen direkt von Buddha Vajradhara erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Taranatha praktizierte Tilopa mit einem Ksetra Yogini, der Tochter eines Sesampflünders, und die Mönche vertrieben ihn aus dem Kloster. Weil er ein ehemaliger Brahmanen-Pandita und buddhistischer Mönch war, hatte er alle seine Chancen für Reichtum und Ruhm verloren. Er verfolgte die Arbeit eines Sesamspuffs in der Stadt. Er wurde dann als &amp;quot;Tillipa&amp;quot; bekannt, der Sesampfünder. Er erhielt verschiedene Lehren von Dakinis im Land Oddiyana. Er schlug dann weiter Sesam in Oddiyana, bis der Sesam wie eine Butterbrühe wurde. Durch die Methoden, die er aus den Anweisungen seines Gurus erhielt, wurden auch sein Körper und sein Geist durch diesen Prozess geschlagen und synchronisiert, bis er die Miterging-Weisheit erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete auch in einem Bordell für Dharima, eine Prostituierte, in Bengalen, wie von seinem Guru Matangi angewiesen. Er erreichte große mahamudra Verwirklichung durch das Üben in dieser Situation. Durch solche Sorgfalt und geschickte Praxis von Mahamudra und Tantra erreichte er schließlich die komplette Siddhi oder Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa begann dann viele Jahre lang fühlende Wesen zu lehren und zu nützen. Er begann, das weiterzugeben, was er erkannt hatte, in Form eines Liedes an die Versammlungen in den Städten. Zunächst waren alle in der Regel voller Zweifel. Hunderttausende Menschen kamen, um die Acharya in einer Stadt in Bengalen bei einer Gelegenheit zu sehen. Tilopa erschien mit seiner Gemahlin am Himmel und schlug Sesamsamen. Wenn jede Person im Publikum Fragen stellte, beantwortete Tilopa seine Erfahrungen in ein Lied und beantwortete jede Frage auf diese Weise. Es wird gesagt, dass viele von denen, die die Bedeutung der Lieder erkannten, Siddhis erreichten. So wurde er als der Siddha Tillipa bekannt und ist einer der vierundachtzig Mahasiddhas Indiens. Nach vielen Jahren, in denen er Wesen begünstigte und seine Jünger lange Zeit führte, ging er in die erleuchteten Reiche, ohne seinen physischen Körper zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beiden bekanntesten Schüler waren Naropa und Lalitavajra. Sein Goldener Rosenkranz-Lineage-Erbe war Naropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Tilopa&amp;diff=9721</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Eine weitere Lebensbeschreibung ergeht auf dieser Website in Englisch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tilopa *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa (tibetisch ti lo pa; * 988; † 1069) war der bedeutendste indische Vorvater der Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus. Er wurde vermutlich in Cittagong als Sohn einer Brahmanen-Familie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biographie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa studierte bereits früh buddhistische Texte und meisterte sie. Er arbeitete, nachdem er das Kloster verlassen hatte und viele Jahre meditiert hatte, nachts als Gehilfe einer [[Dakini]] und tagsüber als Sesamstampfer auf einem Markt in Ostindien. Von dieser Tätigkeit erhielt er auch seinen Namen: Til bedeutet „Sesamsamen“ in Sanskrit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Hauptlehrer gilt der Freudenzustand des Buddha Dorje Chang. Von ihm erhielt er in der Meditation direkt die Übertragungen des buddhistischen Tantra. Da dies für seine Schüler schwer nachvollziehbar war, zog er in Indien herum und sammelte nochmals alle Übertragungen von den alten Mahasiddha-Linien. Tilopa erhielt die Übertragungen von vier Lehrern aus verschiedenen Himmelsrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eine weitere Lebensbeschreibung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergeht auf [https://kagyuoffice.org/kagyu-lineage/the-golden-rosary/tilopa/ dieser Website in Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mahasiddha Tilopa&lt;br /&gt;
Tilopa ist einer der maßgeblichsten und renommiertesten indischen Mahasiddhas und Meister von Mahamudra und Tantra. Er erhielt verschiedene tantrische Lehren und vereinigte sie und übermittelte sie seinem Schüler Naropa.&lt;br /&gt;
Tilopa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa war der erste menschliche Meister der Kagyu-Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa, bekannt als Prajna Bhadra, wurde in der Stadt Chativavo (Chittagong, die jetzt in Banladesch ist) in die Brahmanenkaste geboren. Sein Geburtsort ist auch Jagora (im Osten Bengalens, Indien?). Sein Vater war Pranyasha und Mutter, Kashi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er aufwuchs, lernte er alle lehrmäßigen Abhandlungen des Brahmanismus. Während er an verschiedenen Orten wanderte und nach Almosen fragte, kam er schließlich in einen Tempel, und da die Mönche ein Leben der Entsagung lebten, trat er in das Klosterleben ein und wurde ein Gelehrter in der Tripitaka, den drei Sammlungen der Lehren des Buddha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde von seinem Meister in die tantrischen Mandalas ermächtigt und lernte Acharyas und engagierte sich sehr fleißig in Meditationspraktiken auf diesen Anweisungen an verschiedenen Orten, wie Somapuri. Nach kurzer Zeit hatte er eine einzigartige Erfahrung und aus dieser Erkenntnis wurde große Weisheit in ihm geboren. Er erhielt weitere Lehren von verschiedenen Personen und hatte viele heilige Visionen und machte im Laufe der Jahre große Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa erhielt Lehren und Übertragungen, insbesondere die „Vier Spezialgetriebe-Linien“ von großen tantrischen Meistern Indiens. Unter seinen vielen Meistern spielten die Große Brahmane Saraha, Acharya Nagarjuna und Matangi eine sehr wichtige Rolle in seiner Entwicklung. 12 Jahre lang widmete sich Tilopa ganz seinen Praktiken und erlangte die Verwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch gesagt, dass Tilopa aus ultimativer Sicht keine menschlichen Lehrer hatte und er die vollständigen Mahamudra- und Vajrayana-Übertragungen direkt von Buddha Vajradhara erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Taranatha praktizierte Tilopa mit einem Ksetra Yogini, der Tochter eines Sesampflünders, und die Mönche vertrieben ihn aus dem Kloster. Weil er ein ehemaliger Brahmanen-Pandita und buddhistischer Mönch war, hatte er alle seine Chancen für Reichtum und Ruhm verloren. Er verfolgte die Arbeit eines Sesamspuffs in der Stadt. Er wurde dann als &amp;quot;Tillipa&amp;quot; bekannt, der Sesampfünder. Er erhielt verschiedene Lehren von Dakinis im Land Oddiyana. Er schlug dann weiter Sesam in Oddiyana, bis der Sesam wie eine Butterbrühe wurde. Durch die Methoden, die er aus den Anweisungen seines Gurus erhielt, wurden auch sein Körper und sein Geist durch diesen Prozess geschlagen und synchronisiert, bis er die Miterging-Weisheit erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete auch in einem Bordell für Dharima, eine Prostituierte, in Bengalen, wie von seinem Guru Matangi angewiesen. Er erreichte große mahamudra Verwirklichung durch das Üben in dieser Situation. Durch solche Sorgfalt und geschickte Praxis von Mahamudra und Tantra erreichte er schließlich die komplette Siddhi oder Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa begann dann viele Jahre lang fühlende Wesen zu lehren und zu nützen. Er begann, das weiterzugeben, was er erkannt hatte, in Form eines Liedes an die Versammlungen in den Städten. Zunächst waren alle in der Regel voller Zweifel. Hunderttausende Menschen kamen, um die Acharya in einer Stadt in Bengalen bei einer Gelegenheit zu sehen. Tilopa erschien mit seiner Gemahlin am Himmel und schlug Sesamsamen. Wenn jede Person im Publikum Fragen stellte, beantwortete Tilopa seine Erfahrungen in ein Lied und beantwortete jede Frage auf diese Weise. Es wird gesagt, dass viele von denen, die die Bedeutung der Lieder erkannten, Siddhis erreichten. So wurde er als der Siddha Tillipa bekannt und ist einer der vierundachtzig Mahasiddhas Indiens. Nach vielen Jahren, in denen er Wesen begünstigte und seine Jünger lange Zeit führte, ging er in die erleuchteten Reiche, ohne seinen physischen Körper zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beiden bekanntesten Schüler waren Naropa und Lalitavajra. Sein Goldener Rosenkranz-Lineage-Erbe war Naropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<title>Tilopa</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Tilopa *18 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tilopa *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa (tibetisch ti lo pa; * 988; † 1069) war der bedeutendste indische Vorvater der Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus. Er wurde vermutlich in Cittagong als Sohn einer Brahmanen-Familie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biographie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa studierte bereits früh buddhistische Texte und meisterte sie. Er arbeitete, nachdem er das Kloster verlassen hatte und viele Jahre meditiert hatte, nachts als Gehilfe einer [[Dakini]] und tagsüber als Sesamstampfer auf einem Markt in Ostindien. Von dieser Tätigkeit erhielt er auch seinen Namen: Til bedeutet „Sesamsamen“ in Sanskrit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Hauptlehrer gilt der Freudenzustand des Buddha Dorje Chang. Von ihm erhielt er in der Meditation direkt die Übertragungen des buddhistischen Tantra. Da dies für seine Schüler schwer nachvollziehbar war, zog er in Indien herum und sammelte nochmals alle Übertragungen von den alten Mahasiddha-Linien. Tilopa erhielt die Übertragungen von vier Lehrern aus verschiedenen Himmelsrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Eine weitere Lebensbeschreibung ergeht auf&#039;&#039;&#039; [https://kagyuoffice.org/kagyu-lineage/the-golden-rosary/tilopa/ dieser Website in Englisch]=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mahasiddha Tilopa&lt;br /&gt;
Tilopa ist einer der maßgeblichsten und renommiertesten indischen Mahasiddhas und Meister von Mahamudra und Tantra. Er erhielt verschiedene tantrische Lehren und vereinigte sie und übermittelte sie seinem Schüler Naropa.&lt;br /&gt;
Tilopa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa war der erste menschliche Meister der Kagyu-Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa, bekannt als Prajna Bhadra, wurde in der Stadt Chativavo (Chittagong, die jetzt in Banladesch ist) in die Brahmanenkaste geboren. Sein Geburtsort ist auch Jagora (im Osten Bengalens, Indien?). Sein Vater war Pranyasha und Mutter, Kashi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er aufwuchs, lernte er alle lehrmäßigen Abhandlungen des Brahmanismus. Während er an verschiedenen Orten wanderte und nach Almosen fragte, kam er schließlich in einen Tempel, und da die Mönche ein Leben der Entsagung lebten, trat er in das Klosterleben ein und wurde ein Gelehrter in der Tripitaka, den drei Sammlungen der Lehren des Buddha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde von seinem Meister in die tantrischen Mandalas ermächtigt und lernte Acharyas und engagierte sich sehr fleißig in Meditationspraktiken auf diesen Anweisungen an verschiedenen Orten, wie Somapuri. Nach kurzer Zeit hatte er eine einzigartige Erfahrung und aus dieser Erkenntnis wurde große Weisheit in ihm geboren. Er erhielt weitere Lehren von verschiedenen Personen und hatte viele heilige Visionen und machte im Laufe der Jahre große Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa erhielt Lehren und Übertragungen, insbesondere die „Vier Spezialgetriebe-Linien“ von großen tantrischen Meistern Indiens. Unter seinen vielen Meistern spielten die Große Brahmane Saraha, Acharya Nagarjuna und Matangi eine sehr wichtige Rolle in seiner Entwicklung. 12 Jahre lang widmete sich Tilopa ganz seinen Praktiken und erlangte die Verwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch gesagt, dass Tilopa aus ultimativer Sicht keine menschlichen Lehrer hatte und er die vollständigen Mahamudra- und Vajrayana-Übertragungen direkt von Buddha Vajradhara erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Taranatha praktizierte Tilopa mit einem Ksetra Yogini, der Tochter eines Sesampflünders, und die Mönche vertrieben ihn aus dem Kloster. Weil er ein ehemaliger Brahmanen-Pandita und buddhistischer Mönch war, hatte er alle seine Chancen für Reichtum und Ruhm verloren. Er verfolgte die Arbeit eines Sesamspuffs in der Stadt. Er wurde dann als &amp;quot;Tillipa&amp;quot; bekannt, der Sesampfünder. Er erhielt verschiedene Lehren von Dakinis im Land Oddiyana. Er schlug dann weiter Sesam in Oddiyana, bis der Sesam wie eine Butterbrühe wurde. Durch die Methoden, die er aus den Anweisungen seines Gurus erhielt, wurden auch sein Körper und sein Geist durch diesen Prozess geschlagen und synchronisiert, bis er die Miterging-Weisheit erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete auch in einem Bordell für Dharima, eine Prostituierte, in Bengalen, wie von seinem Guru Matangi angewiesen. Er erreichte große mahamudra Verwirklichung durch das Üben in dieser Situation. Durch solche Sorgfalt und geschickte Praxis von Mahamudra und Tantra erreichte er schließlich die komplette Siddhi oder Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa begann dann viele Jahre lang fühlende Wesen zu lehren und zu nützen. Er begann, das weiterzugeben, was er erkannt hatte, in Form eines Liedes an die Versammlungen in den Städten. Zunächst waren alle in der Regel voller Zweifel. Hunderttausende Menschen kamen, um die Acharya in einer Stadt in Bengalen bei einer Gelegenheit zu sehen. Tilopa erschien mit seiner Gemahlin am Himmel und schlug Sesamsamen. Wenn jede Person im Publikum Fragen stellte, beantwortete Tilopa seine Erfahrungen in ein Lied und beantwortete jede Frage auf diese Weise. Es wird gesagt, dass viele von denen, die die Bedeutung der Lieder erkannten, Siddhis erreichten. So wurde er als der Siddha Tillipa bekannt und ist einer der vierundachtzig Mahasiddhas Indiens. Nach vielen Jahren, in denen er Wesen begünstigte und seine Jünger lange Zeit führte, ging er in die erleuchteten Reiche, ohne seinen physischen Körper zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beiden bekanntesten Schüler waren Naropa und Lalitavajra. Sein Goldener Rosenkranz-Lineage-Erbe war Naropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Tilopa *18 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tilopa *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa (tibetisch ti lo pa; * 988; † 1069) war der bedeutendste indische Vorvater der Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus. Er wurde vermutlich in Cittagong als Sohn einer Brahmanen-Familie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biographie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa studierte bereits früh buddhistische Texte und meisterte sie. Er arbeitete, nachdem er das Kloster verlassen hatte und viele Jahre meditiert hatte, nachts als Gehilfe einer [[Dakini]] und tagsüber als Sesamstampfer auf einem Markt in Ostindien. Von dieser Tätigkeit erhielt er auch seinen Namen: Til bedeutet „Sesamsamen“ in Sanskrit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Hauptlehrer gilt der Freudenzustand des Buddha Dorje Chang. Von ihm erhielt er in der Meditation direkt die Übertragungen des buddhistischen Tantra. Da dies für seine Schüler schwer nachvollziehbar war, zog er in Indien herum und sammelte nochmals alle Übertragungen von den alten Mahasiddha-Linien. Tilopa erhielt die Übertragungen von vier Lehrern aus verschiedenen Himmelsrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Eine weitere Lebensbeschreibung ergeht auf&#039;&#039;&#039; [https://kagyuoffice.org/kagyu-lineage/the-golden-rosary/tilopa/ dieser Website in Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mahasiddha Tilopa&lt;br /&gt;
Tilopa ist einer der maßgeblichsten und renommiertesten indischen Mahasiddhas und Meister von Mahamudra und Tantra. Er erhielt verschiedene tantrische Lehren und vereinigte sie und übermittelte sie seinem Schüler Naropa.&lt;br /&gt;
Tilopa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa war der erste menschliche Meister der Kagyu-Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa, bekannt als Prajna Bhadra, wurde in der Stadt Chativavo (Chittagong, die jetzt in Banladesch ist) in die Brahmanenkaste geboren. Sein Geburtsort ist auch Jagora (im Osten Bengalens, Indien?). Sein Vater war Pranyasha und Mutter, Kashi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er aufwuchs, lernte er alle lehrmäßigen Abhandlungen des Brahmanismus. Während er an verschiedenen Orten wanderte und nach Almosen fragte, kam er schließlich in einen Tempel, und da die Mönche ein Leben der Entsagung lebten, trat er in das Klosterleben ein und wurde ein Gelehrter in der Tripitaka, den drei Sammlungen der Lehren des Buddha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde von seinem Meister in die tantrischen Mandalas ermächtigt und lernte Acharyas und engagierte sich sehr fleißig in Meditationspraktiken auf diesen Anweisungen an verschiedenen Orten, wie Somapuri. Nach kurzer Zeit hatte er eine einzigartige Erfahrung und aus dieser Erkenntnis wurde große Weisheit in ihm geboren. Er erhielt weitere Lehren von verschiedenen Personen und hatte viele heilige Visionen und machte im Laufe der Jahre große Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa erhielt Lehren und Übertragungen, insbesondere die „Vier Spezialgetriebe-Linien“ von großen tantrischen Meistern Indiens. Unter seinen vielen Meistern spielten die Große Brahmane Saraha, Acharya Nagarjuna und Matangi eine sehr wichtige Rolle in seiner Entwicklung. 12 Jahre lang widmete sich Tilopa ganz seinen Praktiken und erlangte die Verwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch gesagt, dass Tilopa aus ultimativer Sicht keine menschlichen Lehrer hatte und er die vollständigen Mahamudra- und Vajrayana-Übertragungen direkt von Buddha Vajradhara erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Taranatha praktizierte Tilopa mit einem Ksetra Yogini, der Tochter eines Sesampflünders, und die Mönche vertrieben ihn aus dem Kloster. Weil er ein ehemaliger Brahmanen-Pandita und buddhistischer Mönch war, hatte er alle seine Chancen für Reichtum und Ruhm verloren. Er verfolgte die Arbeit eines Sesamspuffs in der Stadt. Er wurde dann als &amp;quot;Tillipa&amp;quot; bekannt, der Sesampfünder. Er erhielt verschiedene Lehren von Dakinis im Land Oddiyana. Er schlug dann weiter Sesam in Oddiyana, bis der Sesam wie eine Butterbrühe wurde. Durch die Methoden, die er aus den Anweisungen seines Gurus erhielt, wurden auch sein Körper und sein Geist durch diesen Prozess geschlagen und synchronisiert, bis er die Miterging-Weisheit erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete auch in einem Bordell für Dharima, eine Prostituierte, in Bengalen, wie von seinem Guru Matangi angewiesen. Er erreichte große mahamudra Verwirklichung durch das Üben in dieser Situation. Durch solche Sorgfalt und geschickte Praxis von Mahamudra und Tantra erreichte er schließlich die komplette Siddhi oder Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa begann dann viele Jahre lang fühlende Wesen zu lehren und zu nützen. Er begann, das weiterzugeben, was er erkannt hatte, in Form eines Liedes an die Versammlungen in den Städten. Zunächst waren alle in der Regel voller Zweifel. Hunderttausende Menschen kamen, um die Acharya in einer Stadt in Bengalen bei einer Gelegenheit zu sehen. Tilopa erschien mit seiner Gemahlin am Himmel und schlug Sesamsamen. Wenn jede Person im Publikum Fragen stellte, beantwortete Tilopa seine Erfahrungen in ein Lied und beantwortete jede Frage auf diese Weise. Es wird gesagt, dass viele von denen, die die Bedeutung der Lieder erkannten, Siddhis erreichten. So wurde er als der Siddha Tillipa bekannt und ist einer der vierundachtzig Mahasiddhas Indiens. Nach vielen Jahren, in denen er Wesen begünstigte und seine Jünger lange Zeit führte, ging er in die erleuchteten Reiche, ohne seinen physischen Körper zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beiden bekanntesten Schüler waren Naropa und Lalitavajra. Sein Goldener Rosenkranz-Lineage-Erbe war Naropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Tilopa&amp;diff=9718</id>
		<title>Tilopa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Tilopa&amp;diff=9718"/>
		<updated>2026-02-18T08:53:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tilopa *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa (tibetisch ti lo pa; * 988; † 1069) war der bedeutendste indische Vorvater der Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus. Er wurde vermutlich in Cittagong als Sohn einer Brahmanen-Familie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biographie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa studierte bereits früh buddhistische Texte und meisterte sie. Er arbeitete, nachdem er das Kloster verlassen hatte und viele Jahre meditiert hatte, nachts als Gehilfe einer [[Dakini]] und tagsüber als Sesamstampfer auf einem Markt in Ostindien. Von dieser Tätigkeit erhielt er auch seinen Namen: Til bedeutet „Sesamsamen“ in Sanskrit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Hauptlehrer gilt der Freudenzustand des Buddha Dorje Chang. Von ihm erhielt er in der Meditation direkt die Übertragungen des buddhistischen Tantra. Da dies für seine Schüler schwer nachvollziehbar war, zog er in Indien herum und sammelte nochmals alle Übertragungen von den alten Mahasiddha-Linien. Tilopa erhielt die Übertragungen von vier Lehrern aus verschiedenen Himmelsrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Lebensbeschreibung ergeht auf https://kagyuoffice.org/kagyu-lineage/the-golden-rosary/tilopa/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mahasiddha Tilopa&lt;br /&gt;
Tilopa ist einer der maßgeblichsten und renommiertesten indischen Mahasiddhas und Meister von Mahamudra und Tantra. Er erhielt verschiedene tantrische Lehren und vereinigte sie und übermittelte sie seinem Schüler Naropa.&lt;br /&gt;
Tilopa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa war der erste menschliche Meister der Kagyu-Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa, bekannt als Prajna Bhadra, wurde in der Stadt Chativavo (Chittagong, die jetzt in Banladesch ist) in die Brahmanenkaste geboren. Sein Geburtsort ist auch Jagora (im Osten Bengalens, Indien?). Sein Vater war Pranyasha und Mutter, Kashi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er aufwuchs, lernte er alle lehrmäßigen Abhandlungen des Brahmanismus. Während er an verschiedenen Orten wanderte und nach Almosen fragte, kam er schließlich in einen Tempel, und da die Mönche ein Leben der Entsagung lebten, trat er in das Klosterleben ein und wurde ein Gelehrter in der Tripitaka, den drei Sammlungen der Lehren des Buddha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde von seinem Meister in die tantrischen Mandalas ermächtigt und lernte Acharyas und engagierte sich sehr fleißig in Meditationspraktiken auf diesen Anweisungen an verschiedenen Orten, wie Somapuri. Nach kurzer Zeit hatte er eine einzigartige Erfahrung und aus dieser Erkenntnis wurde große Weisheit in ihm geboren. Er erhielt weitere Lehren von verschiedenen Personen und hatte viele heilige Visionen und machte im Laufe der Jahre große Leistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa erhielt Lehren und Übertragungen, insbesondere die „Vier Spezialgetriebe-Linien“ von großen tantrischen Meistern Indiens. Unter seinen vielen Meistern spielten die Große Brahmane Saraha, Acharya Nagarjuna und Matangi eine sehr wichtige Rolle in seiner Entwicklung. 12 Jahre lang widmete sich Tilopa ganz seinen Praktiken und erlangte die Verwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch gesagt, dass Tilopa aus ultimativer Sicht keine menschlichen Lehrer hatte und er die vollständigen Mahamudra- und Vajrayana-Übertragungen direkt von Buddha Vajradhara erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Taranatha praktizierte Tilopa mit einem Ksetra Yogini, der Tochter eines Sesampflünders, und die Mönche vertrieben ihn aus dem Kloster. Weil er ein ehemaliger Brahmanen-Pandita und buddhistischer Mönch war, hatte er alle seine Chancen für Reichtum und Ruhm verloren. Er verfolgte die Arbeit eines Sesamspuffs in der Stadt. Er wurde dann als &amp;quot;Tillipa&amp;quot; bekannt, der Sesampfünder. Er erhielt verschiedene Lehren von Dakinis im Land Oddiyana. Er schlug dann weiter Sesam in Oddiyana, bis der Sesam wie eine Butterbrühe wurde. Durch die Methoden, die er aus den Anweisungen seines Gurus erhielt, wurden auch sein Körper und sein Geist durch diesen Prozess geschlagen und synchronisiert, bis er die Miterging-Weisheit erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete auch in einem Bordell für Dharima, eine Prostituierte, in Bengalen, wie von seinem Guru Matangi angewiesen. Er erreichte große mahamudra Verwirklichung durch das Üben in dieser Situation. Durch solche Sorgfalt und geschickte Praxis von Mahamudra und Tantra erreichte er schließlich die komplette Siddhi oder Leistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa begann dann viele Jahre lang fühlende Wesen zu lehren und zu nützen. Er begann, das weiterzugeben, was er erkannt hatte, in Form eines Liedes an die Versammlungen in den Städten. Zunächst waren alle in der Regel voller Zweifel. Hunderttausende Menschen kamen, um die Acharya in einer Stadt in Bengalen bei einer Gelegenheit zu sehen. Tilopa erschien mit seiner Gemahlin am Himmel und schlug Sesamsamen. Wenn jede Person im Publikum Fragen stellte, beantwortete Tilopa seine Erfahrungen in ein Lied und beantwortete jede Frage auf diese Weise. Es wird gesagt, dass viele von denen, die die Bedeutung der Lieder erkannten, Siddhis erreichten. So wurde er als der Siddha Tillipa bekannt und ist einer der vierundachtzig Mahasiddhas Indiens. Nach vielen Jahren, in denen er Wesen begünstigte und seine Jünger lange Zeit führte, ging er in die erleuchteten Reiche, ohne seinen physischen Körper zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beiden bekanntesten Schüler waren Naropa und Lalitavajra. Sein Goldener Rosenkranz-Lineage-Erbe war Naropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tilopa *18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa (tibetisch ti lo pa; * 988; † 1069) war der bedeutendste indische Vorvater der Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus. Er wurde vermutlich in Cittagong als Sohn einer Brahmanen-Familie geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biographie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tilopa studierte bereits früh buddhistische Texte und meisterte sie. Er arbeitete, nachdem er das Kloster verlassen hatte und viele Jahre meditiert hatte, nachts als Gehilfe einer [[Dakini]] und tagsüber als Sesamstampfer auf einem Markt in Ostindien. Von dieser Tätigkeit erhielt er auch seinen Namen: Til bedeutet „Sesamsamen“ in Sanskrit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Hauptlehrer gilt der Freudenzustand des Buddha Dorje Chang. Von ihm erhielt er in der Meditation direkt die Übertragungen des buddhistischen Tantra. Da dies für seine Schüler schwer nachvollziehbar war, zog er in Indien herum und sammelte nochmals alle Übertragungen von den alten Mahasiddha-Linien. Tilopa erhielt die Übertragungen von vier Lehrern aus verschiedenen Himmelsrichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Umfang dieses Wiki */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wat-Burapapiram.jpg|mini | Wat Burapapiram Roi Et&amp;lt;br&amp;gt; Foto: Kurt Singer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist hier gerade auf eine der größten Sammlungen von Stichwörtern zum Buddhismus ([https://de.wikipedia.org/wiki/Glossar Glossar]) im deutschsprachigen Raum gestoßen. Dieses Glossar wird von mir bisher alleine bearbeitet. Meine Grundlagen sind im [[Quellenverzeichnis]] hinterlegt. Es ist jedermann eingeladen, an diesem Glossar mitzuarbeiten, vorerst nach Anmeldung und Freischaltung durch mich. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Viel Spaß auf den Seiten des  &amp;quot;Glossars zum Buddhismus&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Am &#039;&#039;&#039;14. Februar 2026&#039;&#039;&#039; umfasst dieses Wiki 2.891 Seiten = fast gleichbedeutend mit Begriffen und Erläuterungen. Ich habe nunmehr alle größeren und umfangreichen Quellen eingearbeitet, aber es gibt immer noch einige Begriffe, die noch nicht erfasst sind. Ich behaupte trotzdem, dass dieses Wiki fertig gestellt ist, aber noch ergänzt werden kann. Ich bemühe mich darum.&lt;br /&gt;
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Um einzelne Begriffe zu finden, gib im Suchfeld &amp;quot;Glossar des Buddhismus durchsuchen&amp;quot; den ersten Buchstaben, evtl. auch mehr, ein. Mit Eingabe eines Begriffes werden alle Seiten angezeigt, in denen der gesuchte Begriff vorkommt. Taucht er nicht auf, so kann es an Groß- und Kleinschreibung liegen. Durch die unterschiedlichen Schreibweisen in allen möglichen Quellen kann es auch zum Ziel führen, die Begriffe alfabetisch aufzurufen und die Seitennamen abzugleichen. So können Begriffe in den Überschriften und im Text gefunden werden. Letztendlich kann auch eine Suche in Wikipedia zum Ziel führen, denn ich bilde mir nicht ein, wirklich alle buddhistischen Begriffe gefunden zu haben oder finden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort zu diesem Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wiki habe ich erstellt, um ein umfangreiches Erklärungswerk anzubieten. Mit der Erstellung eines Glossars habe ich bereits vor Jahren begonnen, die Umsetzung in ein Wiki erst im April 2020. Die Hauptgrundlage dazu bildet das &amp;quot;Buddhistisches Wörterbuch&amp;quot; von [[Nyanatiloka]] mit freundlicher Genehmigung des Verlages [http://www.buddhareden.de/index.php?id=38 Beyerlein &amp;amp; Steinschulte]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verzichte bewußt auf Aussprachemerkmale wie &amp;quot;Ã&amp;quot; oder &amp;quot;ũ&amp;quot;. Um die Bedeutung zu erfassen reicht m.E. das einfache Lesen. Außerdem kann der des Pali und Sanskrit nicht Mächtigen die Suche benutzen, ohne diese Aussprachemerkmale zu kennen. Nur in den Fällen, in denen eine Unterscheidung notwendig ist, schreibe ich auch diese Sonderzeichen, z.B. bei [[Bhava]], dann aber auch mit der einfachen Schreibweise. Auch bei übernommenen Texten wird die Originalformatierung beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gliederung der Seite ist wie folgt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Zeile = Seitenname&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
ab Zeile 3 = Erklärung mit Verlinkungen. Verlinkung in rot = Seite muss noch erstellt werden, Verlinkung in blau = bereits bestehende Seite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An irgend einer Stelle der Bearbeitung bin ich dazu übergegangen, Links in Klammern (z.B. ([[Dhamma]]) so darzustellen: &amp;gt; [[Dhamma]]. Ich werde es im Laufe der Zeit an allen Stellen zu ändern versuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe an einigen Stellen eigene Anmerkungen hinzugefügt, diese beginnen mit [Anm.:] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführungen zu einigen Schlagworten sind sehr ausführlich und dadurch schwer zu lesen. Aber dies sind dann meist grundlegende Ausführungen zur der Lehre des Buddha, wie z.B. das Schlagwort [[Paticcasamuppada]] und zum Verständnis der Lehre unbedingt erforderlich. Der Verfasser der grundlegenden Begriffe, der Ew. Nyanatiloka weist an vielen Stellen seiner Werke darauf hin, dass er sich im Widerspruch zu dem ein oder anderen Verfasser anderer Werke befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe versucht, alle Begriffe zu finden. Je nach Quelle werden für die gleichen Begriffe verschiedene Schreibweisen angewendet, die hier ebenfalls aufgeführt werden. Beispiel: [[Dhammachakra]] und [[Dhamma-cakka]]. Bei manchen Begriffen erschien es mir angebracht, mehrere Quellen mit den Ausführungen anzugeben. Es ist auch nicht möglich, alle Schreibweisen ein und desselben Wortes aufzuführen. Beispiel: es gibt Vinayapitaka oder Vinaya-Pitaka oder Vinaya Pitaka. Hier muss notfalls auf der Seite &amp;quot;Alle Seiten&amp;quot; oder nach dem Alphabet gesucht werden. Da Sanskrit eine heute noch in Indien als Literatur- und Gelehrtensprache verwendete Sprache ist, versuche ich mich, diese Schreibweise einzuhalten und die Palibegriffe auf der Seite aufzuführen. Die Gross- und Kleinschreibung ist in der Literatur unterschiedlich, deswegen auch in diesem Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es gibt, besonders bezeichnet im Buddhistischen Wörterbuch, Lehrbegriffe, die nicht in den ältesten Teilen des Suttenkanons zu finden sind. Diese sind besonders gekennzeichnet durch eine farbliche Unterlegung wie hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erweiterung==&lt;br /&gt;
Ich habe im September 2024 begonnen, auch Begriffe aufzunehmen, welche nicht dem Theravada-Buddhismus entstammen. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass alle Zweige des Buddhismus ihre Daseinsberechtigung haben und erweitere deshalb dieses Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergänzungen zu diesem Wiki==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ich habe zum Buddhismus eine recht ansehnliche Sammlung von Büchern. Diese dienen mir als Grundlage für das Studium des Buddhismus und als Nachschlagewerke für meine Ausführungen hier. [http://www.buddhismuswiki.de/PDF/Literatur-2025-05.pdf Literaturverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einen flüchtigen Überblick bieten die [[FAQ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Meinungen]] berühmter Persönlichkeiten zum Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiki}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Vibhava-tanha *1 ==&lt;br /&gt;
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&#039;Selbstvernichtungsbegehren&#039;, &amp;gt; [[tanha]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vibhavatanha *24==&lt;br /&gt;
Wörtlich &amp;quot;das Verlangen, anders zu existieren&amp;quot;; das Begehren, etwas loszuwereden, nicht zu fühlen oder nach Nicht-Sein; dies wird in der ersten Lehrrede des Buddha als einer von drei Aspekten der Ursache von [[dukkha]] genannt.&lt;br /&gt;
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&#039;Selbstvernichtungsbegehren&#039;, &amp;gt; [[tanha]]. &lt;br /&gt;
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==Vibhavatanha *24==Wörtlich &amp;quot;das Verlangen, anders zu existieren&amp;quot;; das Begehren, etwas loszuwereden, nicht zu fühlen oder nach Nicht-Sein; dies wird in der ersten Lehrrede des Buddha als einer von drei Aspekten der Ursache von [[dukkha]] genannt.&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Thatagata *24==  Wörtlich &amp;quot;so gegangen&amp;quot; oder &amp;quot;so gekommen&amp;quot; - jemand, der über Leiden und Geburt/Tod hinausgegangen ist; jemand, der die Dinge ohne Verblendung so erlebt, wie sie sind. Der Beiname, den der Buddha für sich selbst verwendete.    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Thatagata *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtlich &amp;quot;so gegangen&amp;quot; oder &amp;quot;so gekommen&amp;quot; - jemand, der über Leiden und Geburt/Tod hinausgegangen ist; jemand, der die Dinge ohne Verblendung so erlebt, wie sie sind. Der Beiname, den der Buddha für sich selbst verwendete.&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Synderesis *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(gr); in der Theologie das Gewissen als Bewahrung des göttlichen Funken im Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Sutta&amp;diff=9711</id>
		<title>Sutta</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Sutta *12 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Sutta *12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch Skt.: [[Sutra]]. Pali-Begriff für eine Lehrrede des Buddha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Palikanon]] sind diese Texte im zweiten der drei Körbe [[Pitaka]] oder Unterteilungen der Lehrreden zusammengefasst, dem [[Sutta Pitaka]]. Dieses wiederum ist in fünf als Nikayas bezeichnete Sammlungen unterteilt, in denen die Suttas nach der Länge angeordnet sind. Diese Lehrreden werden alle dem historischen Buddha [[Siddhartha Gautama]] zugeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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	<entry>
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		<title>Simsapa</title>
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		<updated>2026-02-14T14:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Simsapa *24==  Eine in Indien heimische Baumart, Dalbergia sisu.    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Simsapa *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in Indien heimische Baumart, Dalbergia sisu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Sati-sampajanna&amp;diff=9709</id>
		<title>Sati-sampajanna</title>
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		<updated>2026-02-14T14:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Sati-sampajanna *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Achtsamkeit und Wissensklarheit&#039;, &amp;gt; [[sampajanna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sati-sampajanna *24==&lt;br /&gt;
Achtsamkeit in Verbindung mit klarem Verstehen, ein intuitives Gewahrsein; dies bedeutet das völlige Gewahrsein eines Objektes des Erlebens zusammen mit dem Verstehen des Kontextes innerhalb dessen das Objekt erfasst wird, d.h. die Zeit, der Ort und die Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Sati-panna&amp;diff=9708</id>
		<title>Sati-panna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Sati-panna&amp;diff=9708"/>
		<updated>2026-02-14T14:26:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Sati-panna *24==  Acvhtsamkeit iun Verbindung mit Weisheit; dies bedeutet ein völliges Gewahrsein der Natur des Erlebens zusammen mit Verständnis von den Objekten des Gewahrseins.    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Sati-panna *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acvhtsamkeit iun Verbindung mit Weisheit; dies bedeutet ein völliges Gewahrsein der Natur des Erlebens zusammen mit Verständnis von den Objekten des Gewahrseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Sanditthiko&amp;diff=9707</id>
		<title>Sanditthiko</title>
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		<updated>2026-02-14T14:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Sanditthiko *24==  Wörtlich &amp;quot;hier und jetzt sichtbar&amp;quot;; eine der Qualitäten des Dhamma.    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Sanditthiko *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtlich &amp;quot;hier und jetzt sichtbar&amp;quot;; eine der Qualitäten des Dhamma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Samma-vayama&amp;diff=9706</id>
		<title>Samma-vayama</title>
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		<updated>2026-02-14T14:20:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Samma-vayama *1 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Samma-vayama *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Samma-ditthi]], [[Samma-kammanta]], [[Samma-samadhi]], [[Samma-sankappa]], [[Samma-sati]], [[Samma-vaca]], [[Samma-vayama]], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*24==&lt;br /&gt;
Richtige Anstrengung; einer der Faktoren des Edlen Achtfachen Pfades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; [[magga]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Samma-ppadhana&amp;diff=9705</id>
		<title>Samma-ppadhana</title>
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		<updated>2026-02-14T14:19:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* *24 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Samma-ppadhana *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch Sammapphadana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Rechte Anstrengung&#039;, ist identisch mit der 6. Stufe des Achtfachen Pfades, &amp;gt; [[magga]], &amp;gt; [[padhana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*24==&lt;br /&gt;
Die vier Aspekte der richtigen Anstrengung: [[samvara]] (Vermeiden/Zurückhaltung), [[pahana]] (Überwinden, Loslassen), [[bhavana]] (En tfalten/Entwickeln), [[anurakkhana]] (Erhalten/Bewahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
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		<title>Samma-ppadhana</title>
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		<updated>2026-02-14T14:17:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Samma-ppadhana *1 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Samma-ppadhana *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch Sammapphadana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Rechte Anstrengung&#039;, ist identisch mit der 6. Stufe des Achtfachen Pfades, &amp;gt; [[magga]], &amp;gt; [[padhana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*24==&lt;br /&gt;
Die vier Aspekte der richtigen Anstrengung: [[samvara]] (Vermeiden/Zurückhaltung, [[pahana]] (Überwinden, Loslassen), [[bhavana]] (En tfalten/Entwickeln), [[anurakkhana]] (Erhalten/Bewahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Anurakkhana&amp;diff=9703</id>
		<title>Anurakkhana</title>
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		<updated>2026-02-14T14:16:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Anurakkhana */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Anurakkhana=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschützen, bewahren; einer der vier Aspekte von richtiger Anstrengung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Samma-ppadhana&amp;diff=9702</id>
		<title>Samma-ppadhana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Samma-ppadhana&amp;diff=9702"/>
		<updated>2026-02-14T14:16:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Samma-ppadhana *1 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Samma-ppadhana *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;Rechte Anstrengung&#039;, ist identisch mit der 6. Stufe des Achtfachen Pfades, &amp;gt; [[magga]], &amp;gt; [[padhana]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==*24==&lt;br /&gt;
Die vier Aspekte der richtigen Anstrengung: [[samvara]] (Vermeiden/Zurückhaltung, [[pahana]] (Überwinden, Loslassen), [[bhavana]] (En tfalten/Entwickeln), [[anurakkhana]] (Erhalten/Bewahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Samana&amp;diff=9701</id>
		<title>Samana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Samana&amp;diff=9701"/>
		<updated>2026-02-14T14:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Weiterleitung auf Sramana entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Samana *24==&lt;br /&gt;
Ein Entsagender, ein religiöser Hausloser; jemand, der sich Einfachheit, Bedürfnislosigkeit, Harmlosigkeit und einen kontemplativen Lebensstil zu Eigen macht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; [[Sramana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Rupa&amp;diff=9700</id>
		<title>Rupa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Rupa&amp;diff=9700"/>
		<updated>2026-02-14T14:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Rupa *1 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Rupa *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Körperlichkeit, &amp;gt; [[khandha]]. &lt;br /&gt;
(2) Sehobjekt &amp;gt; [[ayatana]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; [[Cetasika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) *24&lt;br /&gt;
Form oder Materie; die physikalischen Elemente, die den Körper bilden, d.h. Erde, Wasser, Feuer und Wind (Festigkeit, Kohäsion, Temperatur und Vibration). Im speziellen Kontext als Kurzbegriff für eine Buddhafigur verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Numinos&amp;diff=9699</id>
		<title>Numinos</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Numinos&amp;diff=9699"/>
		<updated>2026-02-14T14:05:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==numinos *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Göttliche; Gotteserfahrung in der Mystik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Numinos&amp;diff=9698</id>
		<title>Numinos</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Numinos&amp;diff=9698"/>
		<updated>2026-02-14T14:04:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==numinos *24==  Das Göttliche; Gotteserfahrung in der Mystik     {ks}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==numinos *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Göttliche; Gotteserfahrung in der Mystik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{ks}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Mudita&amp;diff=9697</id>
		<title>Mudita</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Mudita&amp;diff=9697"/>
		<updated>2026-02-05T19:05:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Mudita *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‘Mitfreude&#039;, ist eine der 4 göttlichen Verweilungszustände &amp;gt; [[Brahmavihara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mutida *24==&lt;br /&gt;
Mitfreude, Freude am Glück der anderen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Ahamkara&amp;diff=9696</id>
		<title>Ahamkara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Ahamkara&amp;diff=9696"/>
		<updated>2026-02-05T19:03:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Ahamkara *24==  Bedeutet &amp;quot;Ich-Machen&amp;quot;, Ichheit, das Gefühl, jemand zu sein.    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ahamkara *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutet &amp;quot;Ich-Machen&amp;quot;, Ichheit, das Gefühl, jemand zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Mamamkara&amp;diff=9695</id>
		<title>Mamamkara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Mamamkara&amp;diff=9695"/>
		<updated>2026-02-05T19:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Mamamkara *24==  Wörtlich &amp;quot;Mein-Machen&amp;quot;, Mein-heit, das Gefühl des Besitzens; wird häufig zusammen mit ahamkara erwähnt.    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Mamamkara *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtlich &amp;quot;Mein-Machen&amp;quot;, Mein-heit, das Gefühl des Besitzens; wird häufig zusammen mit [[ahamkara]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Lokasanni&amp;diff=9694</id>
		<title>Lokasanni</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Lokasanni&amp;diff=9694"/>
		<updated>2026-02-05T19:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Lokasanni *24==  Wörtlich &amp;quot;ein Wahrnehmer der Welt&amp;quot;.    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Lokasanni *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtlich &amp;quot;ein Wahrnehmer der Welt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Lokamani&amp;diff=9693</id>
		<title>Lokamani</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Lokamani&amp;diff=9693"/>
		<updated>2026-02-05T18:59:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Lokamani *24==  Wörtlich &amp;quot;ein Konzipierer / Sich Vorsteller der Welt&amp;quot;.    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Lokamani *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtlich &amp;quot;ein Konzipierer / Sich Vorsteller der Welt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Citta&amp;diff=9692</id>
		<title>Citta</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Citta&amp;diff=9692"/>
		<updated>2026-02-05T18:56:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Citta *1 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Citta *1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geist, Bewußtsein, Bewußtseinszustand&amp;quot;, ist ein Synonym von mano und vinnana. In Dhammasanghani werden die gesamten Daseinserscheinungen eingeteilt in Bewußtsein (citta), Geistesfaktoren (cetasika) und Körperlichkeit (rupa);  [[cetasika]], [[Rupa]]. Citta  umfaßt  allegeistigen  Vorgänge.  Im  [[Abhidhamma]]  werden  zahlreiche  Geistfaktoren  unterschieden  und klassifiziert, in der s. Cittamatrin-Schule wird citta mit dem alaya-vijnana identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Iddhipada&amp;diff=9691</id>
		<title>Iddhipada</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Iddhipada&amp;diff=9691"/>
		<updated>2026-02-05T18:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Iddhipada *24==  Die &amp;quot;Erfolgsspuren&amp;quot; oder &amp;quot;Machtfährten; vier Qualitäten, die zur Erfüllung jeglicher aufgaben nötig sind, ungeachtet ihrer ethischen Wertigkeit. Diese sind: chanda (Interesse, Wollen), viriya (Energie), citta (Beherzigung) und vivamsa (Überprüfung).    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Iddhipada *24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Erfolgsspuren&amp;quot; oder &amp;quot;Machtfährten; vier Qualitäten, die zur Erfüllung jeglicher aufgaben nötig sind, ungeachtet ihrer ethischen Wertigkeit. Diese sind: [[chanda]] (Interesse, Wollen), [[viriya]] (Energie), [[citta]] (Beherzigung) und [[vivamsa]] (Überprüfung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Vier_himmlische_K%C3%B6nige&amp;diff=9690</id>
		<title>Vier himmlische Könige</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Vier_himmlische_K%C3%B6nige&amp;diff=9690"/>
		<updated>2026-02-05T18:50:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: Die Seite wurde neu angelegt: „==Vier himmlische Könige *24== In der klassischen buddhistischen Kosmologie die Herrscher des zweiten von den sieben sinnlichen Himmeln.    {{ks}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vier himmlische Könige *24==&lt;br /&gt;
In der klassischen buddhistischen Kosmologie die Herrscher des zweiten von den sieben sinnlichen Himmeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Vier_Edle_Wahrheiten&amp;diff=9689</id>
		<title>Vier Edle Wahrheiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Vier_Edle_Wahrheiten&amp;diff=9689"/>
		<updated>2026-02-05T18:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Die edle Wahrheit über die Beendigung des Leidens; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vier edle Wahrheiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vier Edlen Wahrheiten (eigentlich die Vier Wahrheiten des geistig Edlen) &amp;gt; [[Ariya-Sacca]] bilden die Grundlage der buddhistischen Lehre. Sie sind der Kern von Siddhartha Gautamas erster Lehrrede ([[Sutta]]) in Sarnath, die als die „Rede vom Ingangsetzen des Rades der Lehre“ überliefert ist. Die Vier edlen Wahrheiten werden an zahlreichen anderen Stellen der buddhistischen kanonischen Schriften genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist durch Nichtverwirklichen, durch Nichtdurchdringen, der Vier Edelen Wahrheiten, daß dieser lange Kurs von Geburt und Tod weiter getragen und durchlebt von mir, wie auch von Euch, wurde. Was sind diese vier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Da ist die edle Wahrheit über das Leiden; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies nun ihr Mönche, ist die Edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Sterben ist Leiden. Kummer, Jammern, seelischer Schmerz und Aufgeregtheit sind Leiden. Mit Unlieben vereint, von Liebem getrennt sein ist Leiden. Mit anderen Worten: Den Fünf Aggregaten verhaftet sein, die ein eigenständiges Selbst vortäuschen, ist Leiden. &amp;gt; [[Dukkha-Sacca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die edle Wahrheit über die Ursache des Leidens; ===&lt;br /&gt;
Dies nun, ihr Mönche, ist die Edle Wahrheit von der Ursache des Leidens. Es ist der Durst nach Wiedergeburt, der leiden schafft, die Freude am Wiedergeboren sein. Es ist das verlangen nach Sinnenlust, das Haften an diesen oder jenen Genüssen. Es ist der Daseinsdurst und der Nichtseinsdurst = dukkha-samudaya. &amp;gt; [[Samudaya-Sacca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die edle Wahrheit über die Beendigung des Leidens; ===&lt;br /&gt;
Dies nun, ihr Mönche, ist die Edle Wahrheit von der Aufhebung des Leidens. Es ist das Erlöschen, das spurlose Verschwinden dieses Durstes, was Leiden beendet. Es ist das Aufgeben jeden Begehrens, die Loslösung und die Befreiung von ihm, das Ende allen Verlangens = dukkha-nirodha. &amp;gt; [[Nirodha-Sacca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die edle Wahrheit über den Pfad der Ausübung, der zur Beendigung des Leidens führt. ===&lt;br /&gt;
Dies nun, ihr Mönche, ist die Edle Wahrheit von dem Pfad, der zur Aufhebung des Leidens führt. Es ist der Edle Achtfache Pfad &amp;gt; [[Achtfacher Pfad]], der da heißt: &lt;br /&gt;
#Rechte Anschauung, [[Drsti]]&lt;br /&gt;
#Rechtes Denken, [[Samkalpa]]&lt;br /&gt;
#Rechte Rede, [[Vak]]&lt;br /&gt;
#Rechtes Handeln, [[Karmanta]]&lt;br /&gt;
#Rechter Lebenserwerb, [[Ajiva]]&lt;br /&gt;
#Rechte Anstrengung, [[Vyayama]]&lt;br /&gt;
#Rechte Achtsamkeit, [[Smrti]]&lt;br /&gt;
#Rechte Sammlung. [[Samadhi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nun, so diese verwirklicht und durchdrungen wurden, das Verlangen nach Existenz, abgeschnitten ist, zerstört das, was zu neuerlichem Werden führt, und da ist kein frisches Werden mehr.“ &amp;gt; [[Magga-Sacca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ks}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kurt Singer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.buddhismuswiki.de/index.php?title=Vier_Edle_Wahrheiten&amp;diff=9688</id>
		<title>Vier Edle Wahrheiten</title>
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		<updated>2026-02-05T18:46:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kurt Singer: /* Die edle Wahrheit über die Ursache des Leidens; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vier edle Wahrheiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vier Edlen Wahrheiten (eigentlich die Vier Wahrheiten des geistig Edlen) &amp;gt; [[Ariya-Sacca]] bilden die Grundlage der buddhistischen Lehre. Sie sind der Kern von Siddhartha Gautamas erster Lehrrede ([[Sutta]]) in Sarnath, die als die „Rede vom Ingangsetzen des Rades der Lehre“ überliefert ist. Die Vier edlen Wahrheiten werden an zahlreichen anderen Stellen der buddhistischen kanonischen Schriften genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist durch Nichtverwirklichen, durch Nichtdurchdringen, der Vier Edelen Wahrheiten, daß dieser lange Kurs von Geburt und Tod weiter getragen und durchlebt von mir, wie auch von Euch, wurde. Was sind diese vier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Da ist die edle Wahrheit über das Leiden; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies nun ihr Mönche, ist die Edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Sterben ist Leiden. Kummer, Jammern, seelischer Schmerz und Aufgeregtheit sind Leiden. Mit Unlieben vereint, von Liebem getrennt sein ist Leiden. Mit anderen Worten: Den Fünf Aggregaten verhaftet sein, die ein eigenständiges Selbst vortäuschen, ist Leiden. &amp;gt; [[Dukkha-Sacca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die edle Wahrheit über die Ursache des Leidens; ===&lt;br /&gt;
Dies nun, ihr Mönche, ist die Edle Wahrheit von der Ursache des Leidens. Es ist der Durst nach Wiedergeburt, der leiden schafft, die Freude am Wiedergeboren sein. Es ist das verlangen nach Sinnenlust, das Haften an diesen oder jenen Genüssen. Es ist der Daseinsdurst und der Nichtseinsdurst = dukkha-samudaya. &amp;gt; [[Samudaya-Sacca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die edle Wahrheit über die Beendigung des Leidens; ===&lt;br /&gt;
Dies nun, ihr Mönche, ist die Edle Wahrheit von der Aufhebung des Leidens. Es ist das Erlöschen, das spurlose Verschwinden dieses Durstes, was Leiden beendet. Es ist das Aufgeben jeden Begehrens, die Loslösung und die Befreiung von ihm, das Ende allen Verlangens. &amp;gt; [[Nirodha-Sacca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die edle Wahrheit über den Pfad der Ausübung, der zur Beendigung des Leidens führt. ===&lt;br /&gt;
Dies nun, ihr Mönche, ist die Edle Wahrheit von dem Pfad, der zur Aufhebung des Leidens führt. Es ist der Edle Achtfache Pfad &amp;gt; [[Achtfacher Pfad]], der da heißt: &lt;br /&gt;
#Rechte Anschauung, [[Drsti]]&lt;br /&gt;
#Rechtes Denken, [[Samkalpa]]&lt;br /&gt;
#Rechte Rede, [[Vak]]&lt;br /&gt;
#Rechtes Handeln, [[Karmanta]]&lt;br /&gt;
#Rechter Lebenserwerb, [[Ajiva]]&lt;br /&gt;
#Rechte Anstrengung, [[Vyayama]]&lt;br /&gt;
#Rechte Achtsamkeit, [[Smrti]]&lt;br /&gt;
#Rechte Sammlung. [[Samadhi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nun, so diese verwirklicht und durchdrungen wurden, das Verlangen nach Existenz, abgeschnitten ist, zerstört das, was zu neuerlichem Werden führt, und da ist kein frisches Werden mehr.“ &amp;gt; [[Magga-Sacca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kurt Singer</name></author>
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